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Konstantin Keller

Ziel Bundesliga: Investor steigt in Wattenscheid ein


Der Regionalligist SG Wattenscheid 09 soll durch die Investitionen einer Hamburger Firma sowie eine umfassende Digitalisierung zurück in die Bundesliga gebracht werden – dort spielte der Klub bereits von 1990 bis 1994.

Die Firma Haalo Technology will bei den Westdeutschen einsteigen und hat große Pläne. Am kommenden Montagabend werden die rund 1.000 Mitglieder auf einer Informationsveranstaltung in die Pläne eingeweiht, am Dienstag soll dann auch die Öffentlichkeit informiert werden.

Klar ist bereits jetzt: Es werden wohl keine halben Sachen gemacht. Das Hamburger Start-Up will die Sportindustrie „auf ewig verändern“, CEO Peter Jaeger ist sich sicher: „Die SG Wattenscheid 09 wird auf absehbare Zeit wieder in der Bundesliga spielen.“

Gemeinsam mit dem Aufsichtsvorsitzenden Oguzhan Can sowie dem dem Vorstandsvorsitzenden Dragan Marković will Jaeger das Konzept dafür den Mitgliedern vorstellen. Die Mannschaft des Regionalligisten soll „durch die intelligente Nutzung von Daten“ verbessert werden.

Can erklärte gegenüber der ‚RevierSport‘: „Ziel ist nichts Geringeres als der digitalisierteste Verein Europas!“

Die nötigen finanziellen Mittel dafür sollen auch über Crowd-Funding erwirtschaftet werden. „Wenn wir die Digitalisierung richtig nutzen, wird Wattenscheid 09 damit auch richtig Geld verdienen“, erklärte Haalo-Ceo Jaeger. „Technik schießt keine Tore, aber sie hilft dabei!“

Kommende Woche haben die Mitglieder dann die Gelegenheit, mehr über die Pläne zu erfahren. Auch eine Ausgliederung der Fußballabteilung soll laut der ‚RevierSport‘ in Betracht gezogen werden und könnte dann thematisiert werden.

Mithilfe dieser Schritte soll langfristig die Rückkehr ins Oberhaus gelingen – letztmals spielte Wattenscheid dort 1994, vor gut 24 Jahren.