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Zehn Verletzte und Respekt: St. Pauli erwartet brisantes Pokalspiel


Sechs Mal schied der FC St. Pauli in den vergangenen zehn Jahren in der 1. Pokalrunde aus. Dazu kommt der Fehlstart in Liga zwei und ein bedrückend großes Lazarett. Auf dem Kiez geht die Angst vor der Blamage rum.

„Für Sonntag stehen uns zehn Spieler nicht zur Verfügung“, sagte Trainer Jos Luhukay am Freitag auf der Pressekonferenz. Unter anderem wird Kapitän und Innenverteidiger Christopher Avevor mit einem Wadenbeinbruch für längere Zeit ausfallen.

Luhukay macht keinen Hehl daraus, dass die Situation alarmierend ist: „Es gibt nicht viele Alternativen für diese Position. Aber mit Marc Hornschuh haben wir einen gelernten Innenverteidiger, der bereits am Freitag seine Position eingenommen hat. Philipp Ziereis hingegen ist noch nicht so weit.“

Trotz des Favoritenstatus hat Luhukay entsprechend Respekt vor dem heimstarken Regionalligisten VfB Lübeck: „Es ist ein Spiel mit viel Brisanz, weil Lübeck nicht weit entfernt von uns ist. Wir haben viel Respekt vor Lübeck. Das ist eine gut organisierte Mannschaft, die von hinten nach vorne gut umschaltet, gut strukturiert ist und gegen uns eine gute Defensive aufstellen wird.“

Immerhin: Das letzte Pokalduell beider Teams Mannschaften im August 2016 konnte St. Pauli mit 3:0 gewinnen.