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Helge Wohltmann

Werder aus der Krise führen – So arbeitet Kohfeldt im Homeoffice


Für Florian Kohfeldt ist die aktuelle Pause die letzte Chance, bei Werder noch einmal auf den Reset-Knopf zu drücken. Nun verriet er, wie seine Tage im Homeoffice aussehen.

„Es ist auch mal eine gute Gelegenheit für mich innezuhalten“, zitiert ihn die ‚Deichstube‘. Kohfeldt studiere Videos vergangener Spiele, um Fehler zu analysieren und gute Ansätze zu finden. Außerdem bereite er die kommenden Wochen mit Hilfe von Vorbereitungsplänen aus den vergangenen Saisonunterbrechungen vor.

Dabei überprüfe er sich auch immer noch einmal selbst: Welchen Fußball will er eigentlich spielen? Und wie kann er Werder am besten wieder dahin bringen?

Video-Studium sei dabei aber nur ein Aspekt, den anderen vermisse er aber gerade besonders: „Bitte nicht falsch verstehen, das soll keine Aufforderung sein, dass sich in dieser schwierigen Situation für mich etwas ändern muss. Die Gesundheit ist das allerwichtigste. Aber mir fehlt es einfach, auf dem Platz zu stehen, ob beim Training oder beim Spiel. Das ist das, was ich am meisten an meinem Beruf liebe. Das kann dir kein Schreibtisch ersetzen“, so Kohfeldt

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Kontakt zur Mannschaft sei aber trotzdem wichtig. Er löse das durch regelmäßige Anrufe und Sprachnachrichten. „Ich versuche, jeden Spieler regelmäßig anzurufen. Und dann merkt man erstmal, wie viele das sind. 28 sind es immerhin. Im Drei-Tages-Rhythmus klappt das aber ganz gut.“