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Matti Peters

Von wegen keine Alternative: Paulis Şahin meldet sich zurück


Die Personaldecke beim FC St. Pauli ist momentan besonders dünn. Da bleibt es nicht aus, auch mal zu improvisieren. Das tat Jos Luhukay beim Pokal-Erfolg  gegen den VfB Lübeck.

„Er ist körperlich weit davon entfernt, in der ersten Elf zu spielen oder auch auf der Bank zu sitzen. Cenk ist noch lange nicht da, wo er sein muss, um eine Alternative zu sein“, so die Aussage des Cheftrainers der Kiezkicker über Cenk Şahin noch neun Tage vor dem Duell. Überraschenderweise kam der 24-Jährige am Sonntag doch zum Einsatz und bereite sogar das zwischenzeitliche Führungstor durch Marvin Knoll per Ecke vor.

Die Knieprobleme aus der Vorbereitung bekam Şahin aber im Verlauf der letzten Woche abgeklungen, konnte gut trainieren und wurde so doch noch zur Alternative für Luhukay. Er gab im Anschluss gegenüber der ‚Mopo‘ aber auch zu: Der Trainer habe mit seiner Kritik recht gehabt, „ich konnte ja zehn Tage nicht trainieren“.

Seit letzter Woche ist das anders, Sahin gibt wieder Vollgas. „Und wenn ich fit bin“, sagt er, „dann glaube ich, dass ich in jedem Spiel kommen kann. Ich muss so weitermachen!“