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Jan Schultz

Vier Klubs wollten ihn: Deswegen blieb Papadopoulos beim HSV


Eigentlich deutete alles darauf hin, dass der gemeinsame Weg von Kyriakos Papadopoulos und dem Hamburger SV im Winter endet. So kam es aber nicht.

Dabei wollte der Grieche doch eigentlich weg, war zuletzt zwei Wochen in China und Russland auf der Suche nach einem neuen Klub. Auch der HSV wollte den zur U21 abgeschobenen Verteidiger loswerden, schließlich gehört der noch zu den Spitzenverdienern.

Nach Informationen der ‚MoPo‘ hatte Shenhua Schanghai Papadopoulos ein ähnliches Angebot unterbreitet, der Verteidiger lehnte aber ab. Er habe demnach Bedenken gehabt, ob er mit der Mentalität der Chinesen zurechtkommen würde. Die Offerten von Krylja Sowetow Samara und Rubin Kazan schlug er indes aus, weil er zu große Gehaltseinbußen hätte in Kauf nehmen müssen.

Ein viertes Angebot von Trabzonspor kam für den 27-Jährigen indes gar nicht erst infrage, da er nicht in die Türkei wechseln will. Stattdessen hatte er auf eine Wiedervereinigung mit Ex-Coach Markus Gisdol in Köln gehofft. Der Effzeh habe dem Bericht zufolge sogar angefragt, ob der Gehaltsvorstellungen aber direkt abgewunken. So wird der Grieche seinen im Sommer auslaufenden Vertrag wohl in der Hansestadt aussitzen.