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Erik Schmidt

Transfernews: Wuselfloh zieht weiter und Samassékou an den BVB-Fäden?


Ob sich die Manager-Zunft am Mittwoch bewusst zu Ehren eines ihrer wohl bedeutendsten Vertreter zurückhielt? Schließlich war am Vorabend die Nachricht, dass sich Uli Hoeneß noch in diesem Jahr aus dem Geschäft verabschieden würde, wie eine Welle über die Fußballwelt geschwappt. Ein paar Neuigkeiten gab es dann aber doch. Wir haben sie für euch aufbereitet.

Transfers des Tages

Lutz Pfannenstiel bekommt einfach nicht genug von Leihen. Der Fortuna-Vorstand hatte bereits drei Spieler vorerst nur vorübergehend nach Düsseldorf gelockt. Nun kam der Vierte hinzu – und das auch noch vom großen FC Chelsea. Der 24-jährige Mittelfeldmann Lewis Baker bleibt erst einmal bis zum Ende der neuen Saison in der Bundesliga, im Anschluss besitzt Fortuna eine Kaufoption.

In der Innenverteidigung verstärkte sich hingegen der Hamburger SV mit Timo Letschert. Wie viel Ablöse die Hanseaten an den italienischen Erstligisten US Sassuolo überweisen müssen, ist nicht bekannt. Klar ist hingegen, dass der 26-jährige Niederländer einen Vertrag bis 30. Juni 2020 erhält.

Seine Odyssee in Spanien setzte derweil ein alter Bekannter aus der Bundesliga fort: Takashi Inui, der kleine Wuselfloh. Nach den Stationen VfL Bochum und Eintracht Frankfurt zog es den mittlerweile 31-jährigen Japaner im Jahr 2015 auf die iberische Halbinsel zu SD Eibar. Dort ist er nun erneut gelandet. Zwischendurch wechselte Inui jedoch zu Betis, ließ sich von dort nach Alavés ausleihen, um nun die Vorbereitung wieder in Sevilla zu beginnen. Ihr seid nicht hinterhergekommen? Wir auch nicht.

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Die heißesten Gerüchte des Tages

Lose wurde Borussia Dortmund in der jüngeren Vergangenheit schon des öfteren mit Salzburgs Diadie Samassékou in Verbindung gebracht. Am Mittwoch kochten die Gerüchten allerdings kurzzeitig so richtig hoch. Österreichische Medien hatten übereinstimmend berichtet, dass der 23-jährige Nationalspieler Malis für rund 20 Millionen Euro unmittelbar auf dem Sprung zu den Schwarz-Gelben stehen würde. Solange die allerdings nicht entweder Julian Weigl oder Mahmoud Dahoud abgeben, dürfte an dem Deal nichts dran sein.

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Ebenfalls am Siedepunkt scheint der Transfer von Dodi Lukebakio zu Hertha BSC zu stehen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, verständigten sich die Berliner mit dem belgischen Angreifer auf einen Vertrag über fünf Jahre. Muss nur noch der FC Watford, der aktuelle Verein des 21-Jährigen, seine Bereitschaft signalisieren. Die Verhandlungen laufen. Von 20 Millionen Euro ist die Rede, was einen neuen Rekord für die Alte Dame darstellen würde.


Gesprächsthema des Tages

In Madrid gab es gleich doppelt Diskussionsstoff. Schließlich diagnostizierten die Ärzte bei Reals Marco Asensio einen Kreuzbandriss. Wegen der zu erwartenden Ausfallzeit von mindestens sechs Monaten könnte jetzt sogar wieder ein Verbleib von Gareth Bale bei den Königlichen in Frage kommen. Stadtrivale Atlético ist indes zwar einen seiner größten Stars gerade erst losgeworden, allerdings wollen die Colchoneros für Antoine Griezmann so schnell wie möglich ein Spielverbot erwirken. Grund ist der weiterhin schwelende Ablösestreit mit dem FC Barcelona.


Quatschgerücht des Tages

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In der vergangenen Saison war Moise Kean sowas wie der Aufsteiger schlechthin bei Juventus Turin. Kaum zu glauben, dass es den 19-jährigen Angreifer – wie vermeldet – zum FC Everton ziehen soll. Zum einen bieten sich Kean ganz andere Möglichkeiten, immerhin sollen auch Borussia Dortmund und der FC Arsenal interessiert sein. Zum anderen würden die Italiener vermutlich viel lieber die wesentlich älteren Gonzalo Higuain oder Mario Mandzukic abgeben.