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Jan Schultz

Transfernews: Wirbel um Neymar und Rückkehr eines Musikanten


Der Dienstag wurde thematisch vor allem von Neymar dominiert. In dessen Schatten passierte aber noch mehr. Die Transfernews fassen wieder alles zusammen.

Die Transfers des Tages

Was waren das noch für Zeiten, als Lewis Holtby, André Schürrle und Ádám Szalai als Bruchweg-Boys durch die Bundesliga-Stadien tourten und Mainz unter Trainer Thomas Tuchel zu einem Sieg nach dem anderen führten. Eine Reunion der Band wird es wohl nicht geben, aber immerhin der Ungar gibt nun sein Comeback. Er wechselte gestern ablösefrei von der TSG Hoffenheim zum FSV.

Ein neues Abenteuer wagt indes Adil Rami. Der Weltmeister wurde zuletzt nach einem TV-Eklat bei Olympique Marseille freigestellt, fand nun aber einen neuen Arbeitgeber. Der Verteidiger hat bei Fenerbahce Istanbul unterschrieben. Auch João Mário hat es in eine kleinere Liga gezogen. Der Europameister wechselt von Inter Mailand zu Lokomotiv Moskau – zunächst allerdings nur auf Leihbasis. Dort trifft er unter anderem auf Weltmeister Benedikt Höwedes.

Beim Hamburger SV wurde Vasilije Janjičić in drei Jahren nicht wirklich glücklich. Am Dienstag kehrte er daher in die Heimat zum FC Zürich zurück. Der HSV ließ ihn dabei sogar ablösefrei ziehen. Ein ablösefreier Deal gelang auch dem SC Paderborn, der Abdelhamid Sabiri von Huddersfield Town unter Vertrag nahm.


Die Transfergerüchte des Tages

Deutlich teurer dürfte indes Raphaël Guerreiro werden – sofern er Borussia Dortmund denn noch verlässt. Paris Saint-Germain gilt seit Langem als interessiert und macht nun offenbar ernst. Denn nach Informationen der ‚Bild‘ locken die Franzosen mit einem stolzen Gehalt von bis zu zehn Millionen Euro. Ob der Portugiese da schwach wird? Der BVB bietet bei einer Verlängerung schließlich „nur“ fünf Millionen Euro.

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Ein anderer Wechsel scheint indes vom Tisch zu sein – und zwar der von Ante Rebić zum FC Bayern. Die Münchener suchten in diesem Sommer zwar lange nach Verstärkungen, wollen nun laut ‚Sport Bild‘ aber nicht weiter nachlegen. Der wechselwillige Kroate muss sich also wohl im Ausland umschauen, wenn er die Eintracht noch verlassen will. Am wahrscheinlichsten scheint dabei ein Transfer zu Inter Mailand, das aber wohl lieber Alexis Sánchez verpflichten würde.

Der Abgang von Anastasios Donis schien bereits besiegelt. Der VfB Stuttgart setzt nicht mehr auf den Griechen, der mit dem FC Genua einen Abnehmer gefunden hatte. Nun aber liegen die Verhandlungen plötzlich auf Eis. Denn obwohl sich die Klubs schon geeinigt haben, will Donis momentan nicht nach Italien wechseln – zumindest nicht zu den Modalitäten, die ihm vorgelegt wurden.


Das Gesprächsthema des Tages

Wie eingangs schon erwähnt, drehte sich gestern vieles um Neymar. Das Wichtigste vorneweg: Noch ist der Brasilianer ein Spieler von Paris Saint-Germain. Das könnte sich aber durchaus ändern, ehe das Transferfenster am 2. September schließt. Denn Verantwortliche von PSG und dem FC Barcelona trafen gestern in der französischen Hauptstadt aufeinander, verhandelten dabei über mehrere Stunden. Barça-Direktor Javier Bordas bestätigte, dass man sich annäherte.

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Die Katalanen gaben dabei offenbar ein neues, womöglich letztes Angebot für den Superstar ab. Wie genau diese Offerte ausschaut, ist indes unklar. Spanische Medien bringen etwa ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption ins Gespräch. Laut ‚Le Parisien‘ wiederum will Barça Neymar sofort für 170 Millionen Euro kaufen, wobei die Bezahlung in zwei Raten erfolgen soll.


Das Quatschgerücht des Tages

Borussia Dortmund hat in diesem Sommer mächtig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Das scheint sich bezahlt zu machen, der Start glückte jedenfalls. Und trotzdem werden die Borussen weiterhin mit möglichen Neuzugängen in Verbindung gebracht. So schwappte gestern aus Italien das Gerücht über, der BVB sei an Christian Kouame interessiert.

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So berichtet es zumindest ‚Calciomercato.com‘. Hans-Joachim Watzke hatte zuletzt zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, dass für die Sturmspitze noch jemand kommt – dieser solle die Verantwortlichen aber restlos überzeugen. Durch die Blume sprach der BVB-Boss damit von einer Sofortverstärkung. Die wäre der 21-jährige Kouame, der in der Vorsaison vier Tore für Genua erzielte, allerdings nicht.