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Erik Schmidt

Transfernews: FCA legt mit Jedvaj nach, Schick nun bei RB gefragt


Dinge, auf die zurzeit Verlass ist: Der tägliche Augsburg-Zugang, Wasserstandsmeldungen zum bevorstehenden Neymar-Deal und eure Transfernews.

Die Transfers des Tages

Stefan Reuter hat Blut geleckt. Am Montag machte der Geschäftsführer des Klubs aus der Fuggerstadt die Verpflichtung Stephan Lichtsteiners fest, nur einen Tag später folgte Tin Jedvaj. Der 23-jährige Kroate ist ebenfalls in der Defensive beheimatet und kommt auf Leihbasis für eine Saison von Bayer Leverkusen zum FCA.

Robert Bauer verabschiedete sich hingegen von Werder Bremen. Der Außenverteidiger läuft künftig für Arsenal Tula auf und ist damit nach den Ex-Dortmundern Maximilian Philipp sowie André Schürrle der dritte Deutsche, den es im Sommer aus der Bundesliga in die erste Spielklasse Russlands zog.

Gerüchten zufolge sollen die Bremer zwischenzeitlich auch an Mert Müldür von Rapid Wien interessiert gewesen sein. Nun schloss sich das 20-jährige Abwehrtalent dem US Sassuolo an. Angeblich werden fünf Millionen Euro für den Türken fällig.


Die Gerüchte des Tages

Wohl doch nicht zu Borussia Dortmund, aber trotzdem nach Deutschland soll Patrik Schicks Weg führen. Der Angreifer der AS Rom steht wohl bei RB Leipzig als Ersatz des abwanderungswilligen Jean-Kevin Augustin auf dem Wunschzettel. Der italienische Hauptstadtklub lockt stattdessen Davide Zappacosta vom FC Chelsea. Der 27-jährige Rechtsverteidiger ist unter Frank Lampard nicht mehr gefragt.

Paris Saint-Germain hat das erste offizielle Angebot des FC Barcelonas für Neymar laut dem katalanischen Radiosender ‚RAC1‘ abgelehnt. Dabei soll es sich um eine Leihe mit Kaufpflicht gehandelt haben, als Gesamtvolumen waren rund 160 Millionen Euro im Gespräch. Zu wenig! Finden demnach die Franzosen.

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Da trifft es sich gut, dass nun auch Juventus Turin Interesse am Brasilianer nachgesagt wird. PSG hingegen möchte Paulo Dybala, wiederum in Diensten des italienischen Dauermeisters, verpflichten. Für den perfekten Dreiecksdeal müsste sich nun noch ein aktueller Barça-Akteur finden. Ousmane Dembélé ist es nicht. Dessen Berater verkündete, dass sein Klient „zu 1000 Prozent“ in Spanien bleibt. Schade!

Der Wechsel Bas Dosts zu Eintracht Frankfurt hakt unterdessen plötzlich. Zwar scheinen die Hessen mit Sporting Lissabon bereits einig. Jedoch will der Berater des niederländischen Angreifers an der Ablösesumme, die auf rund acht Millionen Euro geschätzt wird, partizipieren. Das gefällt den Portugiesen aber nicht.

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Einige andere potenzielle Wechsel sind wesentlich weiter. Während am Mittwoch mit der Vertragsunterschrift Franck Ribérys beim AC Florenz gerechnet wird, könnte sich Schalkes Yevhen Konoplyanka Beşiktaş Istanbul anschließen. Ebenfalls in der Türkei könnte der aktuell vereinslose Daniel Sturridge landen. Der ehemalige englische Nationalspieler verhandelt mit Trabzonspor.

Bereits in Neapel weilt Hirving Lozano. Der Mexikaner muss nur noch den Medizincheck bestehen, um von der PSV Eindhoven für kolportierte 42 Millionen Euro an den Vesuv zu wechseln. Hamburgs Tatsuya Ito steht auf dem Sprung zum VV St. Truiden in Belgien.


Das Gesprächsthema des Tages

Eigentlich hatten die Verantwortlichen des FC Bayern betont, in der neuen Saison unbedingt auf Renato Sanches setzen zu wollen. Nach den Verpflichtungen von Philippe Coutinho und Michaël Cuisance sowie den aktuellsten Äußerungen des Portugiesen könnte sich das aber doch noch ändern.

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Der 22-Jährige zeigte sich in der Öffentlichkeit wiederholt unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten. Explizit danach gefragt, ob Sanches noch gehen könnte, entgegnete Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Wir lassen uns auf dem Transfermarkt bis zum 2. September alle Optionen offen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ Ein potenzieller neuer Arbeitgeber ist derweil noch nicht in Sicht.


Das Quatschgerücht des Tages

Nicolas Gonzalez vom VfB Stuttgart wird schon länger von anderen Klubs umworben. Neben Eindhoven, wo der Argentinier den Lozano-Platz einnehmen könnte, soll nun auch Inter Mailand interessiert sein.

Das erscheint allerdings wenig glaubwürdig. Immerhin haben die Italiener im Angriff schon Romelu Lukaku verpflichtet, Alexis Sanchez folgt zudem wohl zeitnah. Obendrein haben die Schwaben überhaupt kein Interesse den 21-Jährigen abzugeben.