Terodde über FC-Leistungen: „Haben ein Ausrufezeichen gesetzt“

Onefootball Niklas Levinsohn

Simon Terodde beweist beim 1. FC Köln mal wieder, dass er ein echter Torjäger ist. Allerdings zieht der Stürmer auch einen mahnenden Vergleich zu seiner Zeit in Bochum.


Dass die Stimmung dieser Tage beim 1. FC Köln so gut ist, hat auch mit den Buden von Simon Terodde zu tun. Der Torjäger vom Dienst hat in dieser Saison bereits 19 Mal getroffen und wäre damit statistisch sogar auf dem besten Weg, den Uralt-Rekord von Horst Hrubesch zu pulverisieren. Der hatte in der Saison 1977/78 für Rot-Weiss Essen in der damaligen 2. Liga Nord unglaubliche 41 Mal eingenetzt. Kölns Knipser schätzt dieses Unterfangen laut der ‚Rheinischen Post‘ allerdings selbst als „schwierig“ ein.

Der 30-Jährige hat ohnehin andere Prioritäten. „Unser Ziel muss der direkte Wiederaufstieg sein“, so Terodde zur ‚RP‘. Zuversichtlich stimmt ihn die aktuelle Verfassung des FC, wie er gegenüber der Zeitung betonte: „Wenn man die letzten Leistungen sieht, haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt.“ Köln fertigte Dresden (8:1), Darmstadt (3:0) und Fürth (4:0) souverän ab.

Eine Mahnung hat Terodde für seinen Arbeitgeber trotzdem parat. „In Bochum bin ich Torschützenkönig geworden – und wir sind nicht aufgestiegen“, blickt der 1,92-Mann auf seine Vergangenheit zurück. An den 25 Toren, die er damals geschossen hat, lag das allerdings nicht.