Onefootball
Louis Richter

Terodde spricht über die Bank und einen möglichen Wechsel


Für Simon Terodde läuft die Saison bekanntermaßen nicht wie gewünscht. Der letzte Startelfeinsatz ist über einen Monat her.

Logisch, dass ihm das nicht wirklich gefallen kann. Bei einem Fanclub-Treffen sprach der Torschützenkönig der vergangenen Zweitligasaison über seine aktuelle Situation – und gab sich dabei gewohnt professionell: „Schön ist es nicht, auf der Bank zu sitzen. In der Vorsaison hat es Daniel Ginczek getroffen, er hatte oft die Jokerrolle.“

Der habe die Rolle gut angekommen und sich professionell verhalten: „Jetzt will ich es auch so machen“, so Terodde. Trotz der Entscheidungen, die zuletzt nicht zu seinen Gunsten ausfielen, hatte er für seinen Trainer Hannes Wolf nur lobende Worte parat: „Er hat einen Riesenanteil am Aufstieg.“ Einen lustig gemeinten Seitenhieb konnte er sich aber nicht ersparen: „So lange man spielt, ist er ein sehr guter Trainer“, sagte Terodde mit einem Lachen.

In aller Ernsthaftigkeit machte er dann aber auch klar, dass er nicht vorhat, von der schwierigen Situation wegzulaufen: „Man muss den Konkurrenzkampf annehmen. Ein Wechsel kommt nicht infrage.“ Und wer weiß? Vielleicht lässt Wolf Terodde am heutigen Freitag gegen Leverkusen wieder von Beginn an ran. Die Verletzungssorgen im Angriff würden dafür sprechen.