Onefootball
Niklas Levinsohn

Stuttgarts Karazor gibt sich selbstkritisch und erklärt schweren Start


Atakan Karazor wurde von Tim Walter sozusagen als Wunschtransfer aus Kiel mit nach Stuttgart gebracht. Noch tut sich der Neuzugang im Schwabenland schwer.

„Alter, was ist hier los?“, beschrieb Karazor gegenüber der ‚Bild‘ seine Gefühlslage als er erstmals in die von mehr als 50.000 Fans besuchte Mercedes-Benz-Arena einlief. Zum Auftakt gegen Hannover war es noch Euphorie, die dem Mittelfeldmann uns seinen Kollegen entgegenschlug, bei der Pleite gegen Wiesbaden vor der Länderspielpause waren es dann auch mal Pfiffe. „Das war das erste Mal für einen Spieler wie mich, dass so etwas passiert“, so der 23-Jährige weiter.

Es scheint also vor allem die neue Dimension in Stuttgart zu sein, die dem Ex-Kieler Schwierigkeiten bereitet. Das vermutete Karazor, der bei seinen bisherigen Auftritten mitunter fahrig und unsicher wirkte, im Gespräch mit der Zeitung auch selbst: „Vielleicht habe ich mir selbst zu viel Druck gemacht.“ Passenderweise sind ausgerechnet die Störche am Sonntagnachmittag beim VfB zu Gast. Möglicherweise genau das richtige Spiel für Karazor, um die Trendwende einzuleiten.