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Matti Peters

Stuttgart in der Krise selbstkritisch: „Haben verdient verloren“


Nach der nächsten Niederlage herrscht beim VfB Stuttgart das pure Chaos. Die Schwaben bemühen sich um Erklärungen und hoffen auf eine Trendwende.

Es ist amtlich. Der VfB ist so schlecht wie noch nie zu diesem Zeitpunkt in einer Bundesliga-Saison. Mickrige 15 Punkte konnten die Stuttgarter in 21 Spielen ergattern. Dementsprechend ernüchternd viel die Analyse des Trainers aus.

„Wir sind natürlich enttäuscht. Wir wollten an die letzte Woche anknüpfen, aber sind von Anfang an schwer ins Spiel gekommen. Wir haben die Zweikämpfe nicht so bestritten, wie es der Gegner getan hat, und helfen bei den Gegentoren mit – dann kommt so ein Ergebnis zustande“, bemühte sich Markus Weinzierl um eine Erklärung in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Auch sein Job steht auf dem Spiel. Angesichts der miserablen Bilanz von nur drei Siegen, einem Unentschieden und zehn Niederlagen unter Weinzierl richtet sich der Fokus auf den 44-Jährigen. „Jetzt gilt es, so schnell wie möglich eine Reaktion zu zeigen und am Samstag gegen Leipzig besser zu spielen“, forderte er.

Auch seine Schützlinge prädigten die gleichen Aussagen, die man bei VfB nunmehr seit Wochen hört. „Das war zu wenig, das Resultat war am Ende klar und deutlich. Es ist ein bitterer und enttäuschender Tag, aber am nächsten Samstag geht es weiter. Wir müssen dann eine Reaktion zeigen, uns wieder mehr wehren, uns als Einheit präsentieren und punkten“, appellierte Ron-Robert Zieler.

Daniel Didavi nahm ebenfalls kein Blatt vor den Mund und sprach die Dinge offen und selbstkritisch an. „Wir haben verdient verloren. Die Düsseldorfer haben all das gezeigt, was es braucht, um unten rauszukommen, wir dagegen nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten und an uns glauben.“ Die Blaupause, wie es im Abstiegskampf gehen kann, haben die Schwaben nun. Jetzt gilt es diese auch umzusetzen.