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Erik Schmidt

Stöger über Vertragsende: „Wir werden sehen, was in Zukunft passiert“


Kevin Stöger gilt bei Fortuna Düsseldorf als Hoffnungsträger für die Rückrunde. Gleichzeitig will der von einem Kreuzbandriss wiedergenesene Mittelfeldspieler die zweite Saisonhälfte nutzen, um Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Denn das Arbeitspapier des Österreichers bei den Rheinländern läuft im kommenden Sommer aus. Der 26-Jährige lässt die Fortunen bislang allerdings noch zappeln. „Die Gespräche laufen. Wir werden sehen, was in Zukunft passiert. In so einer Phase darf man einem Spieler keinen Druck machen“, erklärte Stöger der ‚Bild‘.

„Will für Torgefahr sorgen“

Dass seine Vertragssituation negative Auswirkungen haben könnte, glaubt der Stratege nicht: „Wenn ich meine Leistung bringe, ist es egal, ob mein Vertrag ausläuft oder nicht. Ich werde alles für die Mannschaft und unser Ziel tun.“

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Bei lediglich 15 Zählern aus den ersten 17 Begegnungen kann dieses Ziel nur Klassenerhalt lauten. Wie Stöger dabei am besten helfen kann, weiß er ganz genau: „Ich will auf jeden Fall für Torgefahr sorgen, den letzten Pass spielen. Ich will jeden Ball haben, in Bewegung sein und meine Vorderleute in Szene setzen.“

Ausgerechnet im letzten Spiel der vergangenen Saison hatte sich Stöger die schwere Verletzung zugezogen – seitdem stand der Düsseldorfer nicht mehr in einem Pflichtspiel auf dem Platz.

Inzwischen ist der Österreicher aber zurück im Training und sehnt sein Comeback herbei: „Ein geiles Gefühl, wieder voll dabei zu sein. Darauf habe ich sieben Monate hingearbeitet. Die tägliche Drecksarbeit hat sich gelohnt.“

Ob Stöger, der im Sommer 2018 vom VfL Bochum kam, in seine letzte Halbserie mit den Rheinländern geht, bleibt derweil abzuwarten.