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Jan Schultz

Solidarfonds für kleine Klubs: Deutsche CL-Teams stellen 20 Mio. €


Große Geste in schweren Zeiten: Die vier deutschen Champions-League-Teilnehmer tun sich zusammen, um Klubs der 1. und 2. Bundesliga finanziell zu unterstützten.

Wie Borussia Dortmund am Donnerstagmittag mitteilte, wurden im Zusammenspiel mit dem FC Bayern, RasenBallsport Leipzig und Bayer Leverkusen insgesamt 20 Millionen Euro zusammengetragen, mit denen von der Coronakrise besonders hart getroffene Erst- und Zweitligisten unterstützt werden sollen.

„Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können. Der BVB wirkt aktuell durch vielfältige Aktionen tief in die Gesellschaft hinein. Und natürlich sind wir auch bereit, im Profifußball zu helfen, wenn es am Ende darum geht, wirtschaftliche Konsequenzen der Pandemie ein Stück weit aufzufangen,“ wird Hans-Joachim Watzke in dem Statement der Dortmunder zitiert.

Die Summe ergibt sich indes aus zwei Komponenten. Die vier Klubs verzichten zunächst auf ihren Anteil an noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der DFL in der kommenden Saison. Dies macht 12,5 Millionen Euro aus. Den restlichen Betrag stellt das Quartett aus eigenen Mitteln. Über die Verteilung der so zusammengetragenen Summe entscheidet das DFL-Präsidium.