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Erik Schmidt

So schlagen sich die Hoffenheimer Sommerabgänge


Gleich acht Spieler musste die TSG 1899 Hoffenheim im Sommer ziehen lassen. Ein Großteil der Akteure war bei den Kraichgauern Leistungsträger. Doch wie ergeht es ihnen nach dem Saisonstart in neuer Umgebung. Ein Überblick.

Joelinton: Für die Rekordsumme von 44 Millionen Euro wechselte der Stürmer zu Newcastle United. Beim Premier-League-Klub ist er Stammspieler, hat in bislang acht Ligaspielen aber nur einen Treffer erzielt.

Kerem Demirbay: Aufgrund von Rückenproblemen hat der Neu-Leverkusener einige Partien verpasst, ist nun aber wieder fit. Auch deshalb konnte er bislang noch nicht an seine Hoffenheimer Leistungen anknüpfen.

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Nadiem Amiri: Auch den Offensivallrounder zog es zur Werkself, wo er sich zunächst hinten anstellen musste. In den letzten Partien tauchte er aber vermehrt in der Startelf auf, was Joachim Löw nun auch mit einer Nominierung für die Nationalmannschaft honorierte.

Nico Schulz: Der Linksfuß stürmte auf Anhieb in die Startelf vom BVB. Eine Verletzung bremste ihn aber aus, mit Achraf Hakimi nutzte ein Konkurrent diese Zeit für mächtig Eigenwerbung.

Vincenzo Grifo: Der Deutsch-Italiener wechselte kurz vor Toreschluss zurück nach Freiburg. Dort führt ihn Trainer Christian Streich nur langsam heran, brachte ihn bisher dreimal von der Bank. Gegen den BVB erzwang Grifo zuletzt das Eigentor zum späten Ausgleich.

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Robin Hack: Dem Offensivmann hat die Luftveränderung sichtlich gut getan. In Nürnberg startet er momentan durch, sammelte in neun Partien bereits vier Scorerpunkte. In der U21-Nationalmannschaft machte er zudem mit einem Hattrick auf sich aufmerksam. Gut für die TSG, dass sie wohl eine Rückkaufoption besitzt.

Adam Szalai: Der Ungar kehrte nach Mainz zurück, weil Alfred Schreuder nicht mehr mit ihm plante. Beim FSV bekommt er mehr Spielanteile, wartet nach fünf Einsätzen aber noch auf seinen ersten Scorerpunkt.

Antonio Colak: Der Deutsch-Kroate wechselte nach Rijeka, wo er zu Saisonbeginn gesetzt war. Mittlerweile hat er seinen Stammplatz trotz einer guten Quote (fünf Tore in elf Spielen) eingebüßt.