Schalkes Fährmann: „Jetzt ist hier Maloche“

Onefootball Niklas Levinsohn

Ralf Fährmann, Torhüter und Kapitän des FC Schalke 04, sieht nach dem Fehlstart keine Parallelen zur Krise von 2016.

Nach den beiden Niederlagen gegen Hertha und Wolfsburg zum Auftakt ist Königsblau am Samstagabend beim Topspiel in Mönchengladbach gefordert. Sollte es gegen die Fohlen die dritte Pleite in Folge setzen, könnten auf Schalke böse Erinnerungen an den Saisonstart von 2016 wach werden. Damals gingen unter Markus Weinzierl die ersten fünf Partien allesamt verloren.

S04-Kapitän Ralf Fährmann sieht jedoch entscheidende Unterschiede zwischen den Umständen von damals und heute. „Vor zwei Jahren war Trainer Markus Weinzierl neu, Manager Christian Heidel neu, da hatten wir uns als Team selbst noch nicht so richtig gefunden“, so der Schlussmann zur ‚WAZ‘. Wohingegen die Mannschaft dank der erfolgreichen letzten Saison nun über ein Fundament verfüge, um „cool zu bleiben in unserer aktuellen Situation“.

Mutmaßungen, die Tedesco-Truppe könnte nach dem zweiten Platz im Vorjahr in Selbstzufriedenheit verfallen, wischte Fährmann beiseite. „Warum sollen wir zufrieden sein? Wir haben eine gute Saison gespielt. Und nicht mehr.“ Abschließend legte der 29-Jährige mit Blick auf die kommenden Wochen nach: „Jetzt kommt die Bundesliga, dann die Champions League, dann eine englische Woche in der Meisterschaft. Jetzt ist hier Zeit zur Maloche.“