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Louis Richter

Schäfer spricht Klartext: Nur noch „ein Wunder“ könne den Club retten


Tabellenletzter, nur elf Punkte: Der 1. FC Nürnberg startet mit einer großen Hypothek in die Rückrunde. Eine Club-Legende zeigt sich vor dem Start pessimistisch.

Oder einfach nur realistisch? Raphael Schäfer zeigt sich in der ‚Bild‘ nämlich zurückhaltend über die Klassenerhaltschancen „seines“ FCN: „21 Punkte brauchst du Minimum, um noch ein Wörtchen mitreden zu können. Nach den Eindrücken aus der Vorbereitung, fällt es sehr schwer, noch daran zu glauben.“ Gegen den PEC Zwolle aus der niederländischen Eredivisie reichte es nur zu einem 1:1. Gegen den belgischen Erstligisten Royal Exel Mouscron verlor Nürnberg mit 1:2.

„Sollte es trotzdem klappen, hätten alle definitiv ein riesiges Wunder vollbracht“, so Schäfer. Am Sonntag starten die Franken mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC in die Rückrunde. Ein Dreier ist da schon Pflicht, gerade in den Heimspielen müssen nun ordentlich Punkte her. Was dem Club derzeit fehlt, fasst Schäfer auch zusammen: „Der Mannschaft fehlen einfach auch die Schweinehunde, denen alles scheißegal ist und für die der Erfolg über allem steht.“ Es würden die Führungsspieler fehlen, „die nicht zu allem Ja und Amen sagen.“

Das Unterfangen Klassenerhalt wird schwer, das ist allen bewusst. Schäfer betont aber auch: „Im Fußball ist alles machbar – das ist immer das Schöne.“ Nun gilt es für den 1. FC Nürnberg, diese Floskel mit Leben zu füllen.