Rashica knipst erstmals: „Ich war so glücklich“

Onefootball Helge Wohltmann

Milot Rashica war mit großer Spannung in Bremen erwartet worden, kostete er doch immerhin sieben Millionen Euro. Nun zeigte er erstmals, wie wichtig er für Werder sein kann.

Denn beim Spiel gegen Köln (3:1) zeigte er all die Qualitäten, für die der SVW ihn geholt hat. Trickreich und pfeilschnell überforderte er immer wieder die gegnerischen Abwehrspieler. Nur im Abschluss schien es etwas zu haken, denn in der ersten Halbzeit vergab er nach tollem Dribbling eine Riesenchance.

„Ich weiß auch nicht, was los war“, sagte er nach dem Spiel zu „Radio Bremen“. „Es war eigentlich so einfach, das Tor zu treffen, aber ich schoss vorbei.“

In der Halbzeit wurde er deshalb von Florian Kohfeldt wieder aufgebaut. „Das war der Moment, in dem wir das Spiel hätten entscheiden können und Köln wäre dann auch nicht mehr zurückgekommen. Das wusste Milot natürlich auch, Fußballer spüren so etwas. Da habe ich ihn ein bisschen in den Arm genommen und gesagt: ‚Ruhig bleiben, das wird.'“

Und am Ende wurde es, denn der Kosovare erzielte seinen ersten Bundesligatreffer und markierte gleichzeitig das wichtige 2:1. „Der Trainer hat zu mir gesagt: ‚Heute triffst du.‘ Und er hatte Recht“, berichtete Rashica und beschrieb, wie sehr ihm die Unterstützung seines Trainer geholfen hat: „Ich war so glücklich und wollte ihm nach dem Tor einfach danken. Auch für die Chance, die er mir heute gegeben hat.