Polizei ermittelt: Sexueller Übergriff in Gladbacher Fanzug
Polizei ermittelt: Sexueller Übergriff in Gladbacher Fanzug

Auf der Rückfahrt des Fanzuges, der die Anhänger von Borussia Mönchengladbach zum Spiel gegen den FC Bayern München gebracht hatte, ereignete sich nach übereinstimmenden Medienberichten eine mutmaßliche Vergewaltigung. Die Polizei fahndet nach einem Verdächtigen, von dem Fotos vorliegen sollen.

Der 30-jährige Mönchengladbacher soll eine junge Frau auf einer Zugtoilette sexuell missbraucht haben. Bislang sei der Verdächtige noch nicht festgenommen worden, die Polizei fahndet jedoch derzeit nach ihm, wie die „Westdeutsche Zeitung“ berichtet.

Nachdem die Polizei die Frau im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen, befragt und in eine Klinik gebracht hatte, nahm sie anschließend an mehreren Bahnhäfen die Personalien aller 750 Zugpassagiere auf.

Im Nachhinein wurde den Beamten offenbar zudem noch ein Foto des mutmaßlichen Täters mit seinem Opfer zugespielt, welches im Zug gemacht worden sei, zudem konnte die junge Frau den Mann Berichten zufolge präzise beschreiben.

Borussia Mönchengladbach hatte die schlimmen Ereignisse bereits am Sonntag in einer Stellungnahme aufs Schärfste verurteilt.

„Wenn wir als Verein in irgendeiner Form bei der Aufklärung der Tat mithelfen können, werden wir das selbstverständlich tun“, sagte Geschäftsführer Stephan Schippers. „Das ist ein entsetzlicher Vorfall, den wir natürlich verurteilen. Es ist eine Schande, dass Borussia mit einer solchen Tat in Verbindung gebracht wird.“

Laut einem internen Papier von Ermittlungsbehörden, welches die „Bild“ zitiert, ist „der Tatverdächtige bereits mehrfach mit Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten“. Die Staatsanwaltschaft in Wuppertal hat die Ermittlungen übernommen.