Onefootball
Niklas Levinsohn

Passt Schwarz das Mainzer System für Fernandes an?


Edimilson Fernandes soll in Mainz das Erbe des abgewanderten Jean-Philippe Gbamin antreten. Ob das gelingt, hängt anscheinend auch vom Spielsystem ab.

Auch Fußballer sind Gewohnheitstiere. Sie an Neues zu gewöhnen, kann manchmal eine Weile dauern. Das musste nun auch Mainz-Trainer Sandro Schwarz in Bezug auf Sommerneuzugang Edimilson Fernandes feststellen. „Edi hatte auf der Achterposition auch gute Phasen, doch es war für ihn neu, dass er anders als zum Beispiel in der Nationalmannschaft keinen Flügelspieler an seiner Seite hat“, erklärte der Übungsleiter gegenüber dem ‚kicker‘, warum die enge Raute der Rheinhessen für den Mittelfeldmann eine Herausforderung war.

Beim 2:1-Sieg in Paderborn vor der Länderspielpause stellte Schwarz jedoch auf ein flaches 4-4-2 um und durfte prompt die wohl beste Saisonleistung von Fernandes beobachten. Dieser fühle sich „auf einer Doppelsechs aktuell einen Tick wohler“, so das Fazit des 40-Jährigen. Gut möglich also, dass die Mainzer auch am Samstag in Düsseldorf mit dieser Grundordnung auflaufen werden. Was man nicht alles tut, um einem Neuzugang die Eingewöhnung zu erleichtern.