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Jan Schultz

Neuer-Berater kritisiert Bayern-Kader und spricht von Abschied


Der FC Bayern hat in diesem Sommer schon einige Niederlagen auf dem Transfermarkt hinnehmen müssen. Das sorgt zunehmend für Unmut.

Nachdem sich Niko Kovač bereits vier neue Spieler gewünscht hat, kritisierte nun auch Thomas Kroth, der Berater von Manuel Neuer, gegenüber der ‚Süddeutschen Zeitung‘ die bisherige Kaderzusammenstellung: „Manuel ist erfolgsorientiert. Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend – also konkurrenzfähig – aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen.“

Demnach sei der 33-jährige Nationaltorhüter noch immer hungrig und habe sowohl im Klub als auch in der Nationalmannschaft weiterhin große Ziele: „Er will die Europameisterschaft gewinnen und er will noch mal die Champions League gewinnen.“

Verlängerung von Transfers abhängig

Wie viele Spielzeiten dem Schlussmann zum Erreichen dieser Ziele noch bleiben, ist unklar. Klar ist hingegen, dass er noch zwei Jahre Vertrag in München hat. „Jetzt ist die Phase, in der er sich entscheiden muss: Wie geht es perspektivisch weiter?“, richtet der Berater den Blick daher schon nach vorne.

Die Vertragsverlängerung und ein Karriereende beim FC Bayern seien „natürlich das naheliegende Modell“, erklärt Kroth, schiebt jedoch deutlich nach: „Aber nicht das einzige.“ Ein Abschied aus der bayrischen Landeshauptstadt ist also nicht ausgeschlossen. Ein Verbleib hängt auch von der Transferpolitik ab: „Wenn er merkt, der FC Bayern klotzt ran, dann wird er noch mal richtig aufblühen.“