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Jan Schultz

Neue Hierarchien: St. Pauli plant wohl Umstrukturierung


Beim FC St. Pauli endet am 30. September dieses Jahres ein Kapitel. Dann hört Andreas Rettig nach vier Jahren als kaufmännischer Geschäftsführer auf.

Die Hanseaten wollen den Abschied des 56-Jährigen nach Informationen der ‚Hamburger Abendblatt‘ wohl für eine Umstrukturierung nutzen. Denn Rettigs Nachfolger – der momentan noch gesucht wird – soll dann unter einem anderen Titel fungieren, nämlich als Direktor.

Die Position wäre folglich eine Etage tiefer angesiedelt und von der politischen Note befreit, die Rettig nutzte, um Themen wie 50+1 oder die TV-Geld-Verteilung anzusprechen. Sein Nachfolger würde demnach auf einer Stufe mit Merch-Chef Bernd von Geldern und Marketing-Leiter Martin Drust agieren.

Dem Bericht zufolge sei eine strukturelle Veränderung auch an der Spitze möglich. Präsident Oke Göttlich, all seine Vizes und alle im Aufsichtsrat sitzenden Menschen arbeiten derzeit ehrenamtlich. Perspektivisch scheint ein hauptamtlich fungierendes Präsidium möglich.