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Erik Schmidt

Nach Instagram-Post: Schmeißt St. Pauli Cenk Şahin raus?


Der Mittelfeldspieler des Zweitligisten leistete sich in den Sozialen Medien einen schweren Fehltritt. Die Fans des Kiezklubs fordern Konsequenzen.

Unter einer türkischen Flagge schrieb Şahin bei Instagram in seiner Muttersprache: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und den Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ Damit bezog sich der 25-Jährige auf Erdoğans Militäroffensive in Nordsyrien, die von zahlreichen Ländern – darunter Deutschland – scharf verurteilt wird. Şahins Account ist aktuell nicht öffentlich.

Während ein Teil der Hamburger Anhänger nun den Rausschmiss des Türken fordert, reagierte der Klub ebenfalls. „Der FC St. Pauli distanziert sich klar von dem Post und dem Inhalt, weil er mit den Werten des Vereins nicht vereinbar ist“, heißt es in einer kurzen Stellungnahme. Aktuell werde die Thematik aufgearbeitet, ehe weitere Maßnahmen folgen.

Im Test des Kiezklubs am Freitagabend gegen Werder Bremen dürfte der Rechtsaußen nicht zum Zuge kommen. Sportlich hatte Şahin in dieser Saison bislang ohnehin noch keine große Rolle gespielt.