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Matti Peters

Mainz 05 droht Ärger wegen Fan-Krawallen beim Pokalspiel


Nach den Ausschreitungen beim Pokal-Spiel Mainz 05 gegen den 1. FC Kaiserslautern wird gegen mindestens zehn Mainzer Anhänger ermittelt.

Die Krawalle von Anhängern des FSV Mainz 05 während des verlorenen Rheinland-Pfalz-Derbys in der ersten Runde des DFB-Pokals am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern haben juristische Folgen.

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Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern teilte am Montag mit, dass gegen mindestens zehn Personen „infolge des Abbrandes von Pyrotechnik sowie der gesichtsverdeckenden Vermummung“ ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Da den Mainzern eine hohe Geldstrafe von Seiten des DFB droht, hofft Klubchef Steffen Hofmann auf erfolgreiche Untersuchungen der Behörden: „Wenn wir Leute ermitteln können, werden die in Regress genommen.“

Laut der Staatsanwaltschaft werde die genaue Anzahl der Täter „erst im Zuge der weiteren Auswertung des Videomaterials festzustellen sein“. Da vier Personen leicht verletzt wurden, prüft die Staatsanwaltschaft, ob dies „in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Pyrotechnik“ stehe. Das Auswerten der Videoaufnahmen werde „erfahrungsgemäß längere Zeit in Anspruch nehmen“.

Zahlreiche FSV-Anhänger hatten während der gesamten Begegnung Pyrotechnik gezündet, nach dem Gegentor zum Endstand geriet die Lage fast außer Kontrolle. Banner brannten, die Feuerwehr musste eingreifen, es gab erste Anzeichen für einen Platzsturm. Um das zu verhindern, marschierten Einsatzkräfte der Polizei auf.