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Lügenpressing: Die etwas zu ehrliche Analyse zum 18. Spieltag


Die Macher der wunderbaren Seite ‚Lügenpressing‘ erfreuen uns jeden Montag mit ihrer schonungslosen Spieltagsanalyse. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir fortan die Möglichkeit haben, diese bissigen Meisterwerke regelmäßig mit euch zu teilen.

Also Vorhang auf für die ‚Lügenpressing‚-Spieltagszusammenfassung:


Lügenpressing ist zurück und Lukas Podolski hat es geschafft, in Europa einen noch schlechteren Verein aufzutun als Vissel Kobe. Viel Spaß!

Schalke – Gladbach:

Die Borussia mit Embolo, Thuram, Plea. Wenn man Tönnies fragt, kommen die drei aus demselben Land – Afrika. Gregoritsch ist nach Hinteregger der nächste Suffkopp, der in Augsburg rausgeworfen wurde und jetzt durchstartet – an Barcas Stelle würden wir Caiuby anrufen. Ach ja, falls irgendein Trottel es noch nicht weiß: Gladbach ist in keiner Krise, man nennt es Rückrunde.

Augsburg – Dortmund:

Wir wollen nicht sagen, die BVB-Verteidigung ist desaströs, aber im Angesicht ihrer Spiele ist nun klar, dass selbst unsere Bundeswehr in der Abwehr besser aufgestellt ist. Favres Jobsicherheit schwankt mehr als Peter Neururer in der 11 Freunde-Bar. Immerhin haben sie ihren Ha(i)land gefunden – nur der Wendler liebt 19-jährige mehr, genießt bei uns allerdings auch mehr Sympathien als Watzke. Wir haben lange eine interessante Geschichte zum FC Augsburg gesucht und sind fündig geworden. Umgedreht heißen sie Grubsgua CF.

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Mainz – Freiburg:

Mainz endlich wieder mit Mateta. Keine Ahnung, wer das ist, aber er klingt wie einer der kleinen Gangster aus „City of God“. Gottseidank hat „Locke, der Boss“ Beierlorzer noch nicht abgeknallt. Freiburg setzt jetzt auf irgendeinen unbekannten Koreaner – die Letzten, die das gemacht haben, haben den „Gangnam Style“ erfunden.

Düsseldorf – Bremen:

Ganz Bremen freut sich über den Transfer von Kevin Vogt – okay, nicht ganz Bremen. Eigentlich nur der Tätowierer, der beinahe pleite gegangen ist, als Tim Wiese nach Hoffenheim gewechselt ist. Düsseldorf mit weniger Aussicht auf einen Verbleib in der Liga als Prince Harry in der Royal-Family. Ein Unterschied: Ganz Großbritannien ist enttäuscht, ganz Deutschland atmet auf.

Leipzig – Union:

Union träumt von 40 Punkten, dafür brauchen sie aber Max Eberl – dann hätten sie die 40 schon mal als BMI. Leipzig weiterhin an der Spitze. Man muss es anerkennen, wenn jemand auf Platz 1 ist, egal, wie scheiße man ihn findet – an dieser Stelle schöne Grüße an Capital Bra.

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Köln – Wolfsburg:

Wir wollen den Lauf des FC nicht überhöhen, aber das letzte Mal als die Kölner 4 Siege in Folge geholt haben, hieß Tiktok noch Sexy Sport Clips. Jhon Cordoba ist so eine Maschine, dass er in Zukunft gleichermaßen von Fridays for Future und Fridays for Hubraum instrumentalisiert werden wird. Markus Gisdol ist einen Sieg davon entfernt, Prinz Karneval, Reker-Nachfolger und Erzbischof im Dom in Personalunion zu werden. In Wolfsburg hat man die Transferperiode im Winter verschlafen. Für die Stadt ein Gewinn, hatte man doch dort zuletzt den Tod einer gesamten Industrie verschlafen.

Hoffenheim – Frankfurt:

Hoffenheims Trainer (wer ihn namentlich kennt, schickt bitte einen Brief an „Aktenzeichen XY ungelöst“) hatte vor dem Spiel angekündigt, dass Frankfurt sich in diesem Spiel nicht auf seine Fans verlassen könne und dass dieser Vorteil nun bei der TSG läge. Eine größere Fehleinschätzung wäre nur, wenn Jumbo Schreiner sich selbst auf 75 Kilo schätzen würde. Frankfurt dümpelt weiter in der Belanglosigkeit rum – nächstes Jahr sind sie im Dschungel.

Hertha – Bayern:

Der Riesenlauf von Joshua Zirkzee geht weiter. Klar, er hat keine Sekunde gespielt – aber zehn Gramm Gras am Kotti gefunden. Klinsmann träumt weiter von der Champions League – das letzte Mal, dass jemand in Berlin so größenwahnsinnig war, endete mit ner Zyankali-Kapsel im Führerbunker.

Paderborn – Leverkusen:

Langsam fragen wir uns, ob es in der Bundesliga möglich ist, eine Mannschaft zurückzuziehen, gesammelt ins Nachbardorf zu wechseln, weil der dort ansässige Verein einen neuen Trikotsatz versprochen hat. Sollte das nicht möglich sein, wäre es vielleicht möglich, die Dauerkarten in Paderborn an Menschen von Hilfsorganisationen zu schenken. Nicht, weil das eine gute Tat wäre, sondern weil die meisten dort schon ähnlich großes Leid gesehen haben. Leverkusen überzeugender als der Bachelor im Kampf gegen einen Schwan.

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