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Erik Schmidt

Letschert vor der Rückkehr: Was wird aus Hamburgs Papadopoulos?


Die bisherige Einsatzbilanz von Kyriakos Papadopoulos in dieser Saison kommt mehr als ernüchternd daher: Der HSV-Verteidiger durfte nur in 104 von 630 Pflichtspiel-Minuten ran. Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil.

Denn mit Timo Letschert und Ewerton haben die Rothosen aktuell noch zwei verletzte Defensivspezialisten. Der Niederländer soll schon in der kommenden Woche in den Kader zurückkehren. Dort hatte Papadopoulos zuletzt zwar noch einen festen Platz, gefragt war er dennoch nicht. Nach seiner Startelf-Berufung am ersten Spieltag gegen Darmstadt (1:1) folgte nämlich nur noch eine Einwechslung beim Erfolg über Hannover (3:0). Gut möglich, dass dem Griechen demnach schon bald ein Platz auf der Tribüne droht.

Keine einfache Situation für einen Akteur, der eigentlich ganz andere Ansprüche besitzt. „Natürlich wird es Spieler geben, die nicht zufrieden sein werden. Aber da muss jeder zeigen, dass er ein Teil des Teams ist, dass er um seine Chance kämpft und die Mannschaft dementsprechend unterstützt. Das ist nicht immer einfach. Jeder will letztlich auf dem Platz stehen“, erklärte Sportvorstand Jonas Boldt diesbezüglich der ‚Hamburger Morgenpost‘. Ob das Papadopoulos auch so sieht? Was anderes bleibt ihm momentan nicht übrig, ein Vereinswechsel ist erst wieder im Winter möglich.