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Niklas Levinsohn

Kühne über sein HSV-Investment: „Meckern und Geld geben“


Klaus-Michael Kühne hat viele Millionen Euro in den HSV gesteckt. Sportlichen Erfolg hat sein Investment nicht gebracht. Entsprechend ernüchtert fällt sein Fazit aus.

Der 82-Jährige hat im Interview mit der ‚FAZ‘ ausführlich über sein Engagement bei den Rothosen gesprochen und dieses als „sehr trauriges Kapitel“ bezeichnet. Gegenüber der Zeitung haderte Kühne mit den begrenzten Möglichkeiten, Einfluss auf die sportlichen Erfolge zu nehmen: „Im Fußball kann man die Weichen leider nicht so leicht stellen. Da kann man eigentlich nur meckern und Geld geben, das andere Manager ausgeben.“

Die beim HSV verantwortlichen Manager seien jedoch „nicht die erfolgreichsten“ gewesen, so der Investor, der sich mitunter selbst damit schwertut, sein Engagement nachzuvollziehen. „Ich wundere mich manchmal über mich selbst, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen“, gab Kühne gegenüber der Zeitung zu. Für den bei den HSV-Fans nicht gerade beliebten Geldgeber steht aber nach wie vor fest: „Ich habe das für Hamburg getan.“