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Jan Schultz

Keine Absprachen: Mintzlaff verteidigt RB-Deal mit Paderborn


Die Kooperation zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn hat in den letzten Wochen hohe Wellen geschlagen. RBL-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat die Zusammenarbeit nun verteidigt.

„Es gibt weder wirtschaftliche Interessen noch Absprachen mit Paderborn“, sagte der 43-Jährige gegenüber dem ‚Sportbuzzer‘ und betonte dabei: „Die Kooperation ist rein sportlicher und inhaltlicher Natur, im Sinne eines Austausches von Expertise, vor allem im Bereich Spieler- und Traineraus- und Fortbildung.“

Beide Vereine hätten demnach auch Rücksprache mit der DFL gehalten, wobei der Ligaverband keine Einwände vorbrachte. „Dazu gibt es auch gar keinen Grund, denn der Wettbewerb zwischen den Klubs ist gewährleistet“, ist Mintzlaff felsenfest überzeugt.

Selbst die Leipziger Fanszene hatte auf die Zusammenarbeit mit Unmut reagiert und den Verantwortlichen Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen. Dies sei laut des RB-Geschäftsführers „haltlos“. Der Boss schob zudem deutliche Worte nach: „Wenn es einzelne Gruppierungen gibt, die sich bei uns gequält fühlen, dann sollen diese doch bitte daheim bleiben. Wir haben eine riesige Fan-Basis, zwingen niemanden, in unser Stadion zu kommen. Wir sind in den letzten Jahren einen transparenten Weg gegangen, versuchen, die Fragen unserer Fans und alle Medienanfragen zu beantworten.“