Onefootball
Emilie Rauschütz

Kaiserslautern gliedert Profi-Abteilung aus


Dem 1. FC Kaiserslautern droht der Abstieg, deshalb will der Klub die Profi-Abteilung aus dem Verein ausgliedern.

Am Donnerstag teilte der Verein mit, dass der nächste Schritt in diese Richtung bereits passiert ist. „Die Vorbereitungen für eine der wichtigsten Entscheidungen der Vereinsgeschichte laufen weiter auf Hochtouren“, schreibt der Verein auf der eigenen Website.

Der Aufsichtsrat hat dem Entwurf des Ausgliederungsplans inklusive der Rahmenbedingungen zugestimmt, am 3. Juni soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Entscheidung abgestimmt werden.

Damit soll „eine langfristige Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des FCK erreicht werden“.

Patrick Banf, Vorsitzender des Aufsichtsrates, erklärt: „Wir freuen uns, dass wir nun die letzten Voraussetzungen für die Mitgliederversammlung schaffen konnten. Es steht eine wichtige und zukunftsträchtige Entscheidung für unseren Verein an und ich wünsche mir, dass sich möglichst viele FCK-Mitglieder daran beteiligen“.

Um dies zu gewähren, finden mehrere Informationsveranstaltungen statt: „Wir suchen auch im Vorfeld weiterhin den Dialog mit unseren Fans und werden uns allen Fragen rund um das Thema Ausgliederung stellen. Transparenz steht für uns auch hier an erster Stelle.“

Nicht nur sportlich läuft es bei den Roten Teufeln schief, auch im finanziellen Bereich herrscht großer Umbau-Bedarf.

Am Samstag ist der FCK beim MSV Duisburg zu Gast und muss, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, unbedingt drei Punkte einfahren.