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Juve-Boss: „Fortnite ist die größte Gefahr für den Fußball“


Stell dir vor, es ist Fußball – und keiner geht hin. Diese Gefahr sieht Andrea Agnelli und hat den größten Feind des Fußballs identifiziert: Computerspiele.

Agnelli gehört als Präsident von Juventus und des Verbandes der europäischen Clubs (ECA) zur Fraktion der Befürworter einer gesamteuropäischen Superliga. Die These dahinter: Spitzenfussball hat keine Chance zu überleben, wenn Vereine sich weiter auf ihre Heimligen konzentrieren.

«Wenn wir nicht fortschrittlich sind, schützen wir lediglich ein System, dass es nicht mehr braucht. Ein System, das auf nach Ländern aufgeteilten Ligen beruht, das für unsere Kinder nicht mehr interessant sein wird», sagte Agnelli nun in einer Konferenz in London.

Die größte Konkurrenz im Kampf um die Aufmerksamkeit der jüngeren Generationen erkennt Agnelli in Games wie Fortnite und League of Legends.

Gegen die Pläne einer gesamteuropäischen Superliga gibt es jedoch eine breite Front.  «Wir sind der Meinung, dass nur einige reiche und dominante Clubs von den Vorschlägen profitieren», hieß es in einer Mitteilung des europäischen Liga-Interesseverbandes EPFL.

Auch Noch-Bayern-Boss Uli Hoeness und Serie-A-Chef Gabriele Gravina sind gegen die Superliga. Wird Fortnite also den Fußball ablösen?