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Niklas Levinsohn

HSV-Coach Hecking will im Pokal nicht unbedingt „schön spielen“


Der HSV ist ordentlich in die neue Saison gestartet. Damit die Stimmung weiterhin positiv bleibt, ist im DFB-Pokal gegen Drittligist Chemnitz ein Weiterkommen Pflicht.

Fußball ist bekanntlich ein Ergebnissport. Während man im Ligabetrieb aber meistens noch eine zweite Chance erhält, um einen Fehltritt wieder auszubessern, muss im Pokal auf den Punkt genau geliefert werden. Entsprechend eindeutig fällt die Losung von HSV-Coach Dieter Hecking im Vorfeld der ersten Runde des DFB-Pokals aus. „Es geht nicht unbedingt darum, in Chemnitz schön zu spielen, sondern darum eine Runde weiterzukommen“, so die pragmatische Vorgabe des 55-Jährigen.

Wenn der Ball am Sonntagabend um 18.30 Uhr beim Drittligisten aus Sachsen rollt, muss der HSV allerdings ohne einen Neuzugang auskommen. Hecking über die personelle Situation bei den Rothosen: „Ewerton hat sich heute im Training leider verletzt und wird nicht mit nach Chemnitz fahren.“ Zwischen den Pfosten wird es beim Zweitligisten derweil wohl keine Veränderung geben. „Im Tor tendiere ich nicht zu einem Wechsel. Ich gehe davon aus, dass Heuer Fernandes spielt“, erklärte der ehemalige Gladbach-Trainer.

Unabhängig von der Startelf muss es ohnehin der Anspruch des HSV sein, am Ende der Partie als klarer Sieger in die zweite Runde des DFB-Pokals einzuziehen.