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Konstantin Keller

Hradecky-Poker sorgt für Fan-Unmut


Der finnische Torhüter verhandelt mit Eintracht Frankfurt schon seit längerem über einen neuen Vertrag. Angebliche Sonderforderungen lassen die Fans der Hessen nun unruhig werden.

Lukas Hradecky war und ist ein Leistungsträger bei den Frankfurtern. Mit seinen Paraden wurde der Finne insbesondere im DFB-Pokal mehrfach zum umjubelten Matchwinner, wenngleich der von ihm verursachte Elfmeter im Endspiel von Berlin zum entscheidenden 1:2 für Borussia Dortmund führte.

Das würde ihm angesichts seiner guten Leistungen aber kein Anhänger der Eintracht übel nehmen – wohl aber die zähen Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung, die zu scheitern droht. Die Frankfurter wollen den bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig verlängern, bieten dabei aus Hradeckys Sicht jedoch (noch) nicht genug Gehalt.

Zudem soll der Torhüter nach Informationen der „Frankfurter Rundschau“ zusätzliche Prämien für besondere Paraden gefordert haben. Bei den Eintracht-Fans kamen diese Informationen gar nicht gut an:

Derzeit verdient Hradecky nach Informationen der „FR“ etwa 800.000 Euro. Das aktuelle Angebot der Eintracht soll bei 3 Millionen Euro liegen, Hradecky fordert indes ein Gehalt von 4,5 Millionen.

Der Torhüter vertraut offensichtlich darauf, dass andere Klubs, beispielsweise aus der Premier League, seine Forderungen erfüllen könnten und würden, falls er sich mit der Eintracht nicht einigen kann.

Danach sieht es inzwischen mehr und mehr aus – als potenzielle Nachfolger für Hradecky sind der Lauterer Torhüter Julian Pollersbeck und Ron-Robert Zieler von Leicester City im Gespräch.