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Helge Wohltmann

Griezmann-Saga geht weiter! Barça will 300-Euro-Strafe nicht zahlen


Mittlerweile kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln. Nachdem der FC Barcelona mit einer Geldstrafe von läppischen 300 Euro belegt wurde, will der Klub Einspruch gegen das Urteil einlegen.

Atlético Madrid hatte den Katalanen vorgeworfen, eine unrechtmäßige Einigung mit Antoine Griezmann über einen Wechsel erzielt zu haben, bevor die Ausstiegsklausel des Franzosen von 200 Millionen Euro auf 120 Millionen Euro gesunken war. Atleti wollte daraufhin die fehlenden 80 Millionen Euro einklagen.

Spaniens Disziplinarausschuss hatte am gestrigen Donnerstag versucht, die Angelegenheit zu klären. Das Verrückte: Für den Verstoß gegen die Artikel 88 and 126 des Disziplinarkodex des spanischen Fußballverbands belegte der Richter Barcelona mit einer Strafe von 300 Euro, obwohl zuvor, laut ‚AS‘, sogar ein Geisterspiel im Raum gestanden haben soll.

Eigentlich hätten sich die Blaugrana also ins Fäustchen lachen und die Strafe aus der Kaffeekasse bezahlen können. Aber nicht mit Barça! Die ‚Mundo Deportivo‘ schreibt nun nämlich, dass sie Einspruch gegen das Urteil einlegen wollen, da es keinerlei Beweise für ein Fehlverhalten gebe. Anscheinend wollen sie einen vollständigen Freispruch erwirken.

Wie absurd das Ganze tatsächlich ist, unterstreicht die Tatsache, dass Atlético-Präsident Enrique Cerezo den Katalanen nun sogar angeboten habe, die Summe zu übernehmen, um dem Theater ein Ende zu bereiten.