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Erik Schmidt

Frühstücksnews: Messi und der Dortmund-Fluch, Hinti in Feierlaune


Wie man die Länderspielpause am sinnvollsten nutzen kann? Die Frühstücksnews haben da dank Martin Hinteregger einen guten Vorschlag parat!

Feierbiest Hinti

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Das dachte sich auch Martin Hinteregger. Der Frankfurter beging am vergangenen Samstag seinen 27. Geburtstag und wollte es sich nicht nehmen lassen, darauf anzustoßen. Dass nur zwei Tage später ein wichtiges EM-Qualifikationsspiel mit Österreich in Polen anstand, störte den Defensivspezialisten nicht sonderlich. Bundesliga macht ohnehin mehr Spaß! Und da geht es am bevorstehenden Wochenende mit der Eintracht schließlich zu seinem Ex-Klub nach Augsburg.

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Die vom Trainerteam gesetzte Sperrstunde hatte Hinteregger wohl um ganze zehn Stunden überschritten. Immerhin bat das Feierbiest sofort um Verzeihung: „Ich habe mich beim Trainer, bei der Mannschaft und dem Betreuerteam für mein Verhalten entschuldigt. Ich habe eine Grenze überschritten.“ Kann man wohl so sagen, Hinti!


Messi und der Dortmund-Fluch

Lionel Messi und das Dortmunder Westfalenstadion scheinen einfach nicht zusammen zu finden. So freute sich der 32-Jährige nach der Champions-League-Auslosung auf seinen ersten Auftritt in der größten Arena Deutschlands. Nur verpasst der mehrfache Weltfußballer den Auswärtsauftritt seines FC Barcelona beim BVB am nächsten Dienstag wahrscheinlich verletzungsbedingt. Messis Wadenprobleme entpuppten sich schließlich doch als schwerwiegender.

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Während die Borussen nicht unbedingt traurig sein sollten, immerhin sind die Katalanen ohne Messi auch nur eine ganz normale Mannschaft, dürfte die Nachricht den einen oder anderen neutralen Zuschauer definitiv enttäuschen. Zumal Messi im Oktober, wenn Argentinien zum Freundschaftsspiel gegen die DFB-Elf in Dortmund gastiert, aufgrund einer Sperre ebenfalls aussetzen muss.


Boateng: Geld für Auto, Wohnung und Shopping müssen reichen

Dass Kevin-Prince Boateng ein Mann der klaren Worte ist, bewies er einmal mehr im Interview mit der ‚Sport Bild‘. So äußerte der 32-Jährige, der bereits in der Vergangenheit des Öfteren seine Meinung zum Thema Rassismus kundtat, zum einen Unverständnis über Clemens Tönnies: „Die drei Monate Pause bringen niemandem etwas. Es wäre die Chance gewesen, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Nicht in Deutschland. Nicht in der Bundesliga. Nicht in unserem Verein.“

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Zum anderen plauderte Boateng über Ousmane Dembélé, der in Barcelona sein Teamkollege war. Der Ex-Dortmunder sei wie ein kleiner Junge und falle immer wieder durch Disziplinlosigkeiten auf. Schuld trage das Geld, so der Neu-Fiorentiner: „Es kann nicht sein, dass ein 18-Jähriger drei, vier Millionen netto im Jahr verdient. In dem Alter braucht man schließlich nur ein Auto, um zum Training zu fahren, eine schöne Wohnung und Geld, um ab und zu shoppen zu gehen – das war es.“ Ob sich Boateng selbst im gleichen Alter damit zufrieden gab?


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