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Erik Schmidt

Frühstücksnews: Havertz-Poker und Lewas verhinderte Liaison mit Real


Transfers sind in den Top-Ligen seit vergangener Woche zwar nicht mehr möglich, dennoch bestimmten sie am Donnerstag die Schlagzeilen. Nur Werder Bremen plagen ganz andere Sorgen. Die Frühstücksnews verraten euch welche.

Wohin es Kai Havertz zieht

Noch steht das Supertalent in Diensten von Bayer Leverkusen. Und dennoch ranken sich schon die wildesten Gerüchte, zu welchem Spitzenklub der 20-Jährige im kommenden Sommer denn wechseln werde. Medienberichten zufolge will Borussia Dortmund nichts unversucht lassen, um den Spielmacher in den Ruhrpott zu locken. Mit Marco Reus und Julian Brandt haben wohl zwei Schwarzgelbe im Kreise der Nationalmannschaft schon einmal bei Havertz vorgefühlt.

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Allerdings sollen die Chancen des deutschen Vizemeisters nicht sonderlich gut stehen. Demnach hat wohl der FC Bayern aktuell die besten Karten in diesem Poker. Außerdem gelten auch Real Madrid und der FC Barcelona als interessiert. Wie die ‚Bild‘ zu wissen meint, sei eine Entscheidung längst noch nicht gefallen. Gerade deshalb dürfte uns das Thema noch eine Weile begleiten.


Wohin es Robert Lewandowski nie zog

Auch über einen Wechsel Robert Lewandowskis wurde in der Vergangenheit viel spekuliert. Zustande gekommen ist er jedoch nie. Dabei hieß es gar, der Karriereplan des Polen hätte ein Engagement bei Real Madrid unbedingt vorgesehen. Doch nun unterschrieb der 31-Jährige seinen wohl letzten großen Vertrag erneut beim FC Bayern.

Dabei waren die Königlichen tatsächlich mehrmals ernsthaft an Lewandowski interessiert. Wie ebenfalls die ‚Bild‘ berichtet, trafen sich die Spanier sogar mit dem Angreifer. Wirklich konkret wurde es allerdings nie. Ein Transfer scheiterte stets am Veto der Münchner.


Warum es Lionel Messi nirgends hinzieht

Einem Wechsel Lionel Messis würde im kommenden Sommer niemand im Wege stehen. Schließlich gesteht der FC Barcelona seinem Superstar ab sofort Jahr für Jahr zu, sich aufgrund seiner großen Verdienste ablösefrei einem anderen Verein anzuschließen. Nun hat sich der 32-Jährige erstmals selbst zu diesem Thema geäußert.

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Dabei enttäuschte der Argentinier aber alle Klubs, die bereits ihre Gelegenheit witterten. Denn Messi will die Katalanen – wenig überraschend – überhaupt gar nicht verlassen. „Was ich sagen kann, ist, dass ich so lange wie möglich hierbleiben will. Der FC Barcelona ist mein Zuhause, das habe ich schon immer gesagt“, verriet der Kapitän des spanischen Meisters.


Weshalb Werder gerade weder Havertz noch Lewandowski und Messi bräuchte

Dem SV Werder Bremen gehen allmählich die Verteidiger aus. Mit Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Ludwig Augustinsson und Sebastian Langkamp hatten sich in den vergangenen Wochen bereits genügend Defensivspezialisten bei Trainer Florian Kohfeldt verletzt abgemeldet. Bis zum Auswärtsspiel bei Union Berlin am Samstag dürfte auch keiner der Genannten zurückkehren. Stattdessen wuchs das Lazarett sogar noch an.

Aufgrund eines Muskelfaserrisses steht nämlich auch Kapitän und Abwehrchef Niklas Moisander bei den Köpenickern nicht zur Verfügung. Tatsächlich zählt Werders Kader nun nur noch drei gelernte Verteidiger. Ob eine Viererkette da die beste Wahl ist, dürfte sich Kohfeldt zweimal überlegen.


Das Video des Tages

Warum es immer wieder zu Vergleichen zwischen Fußball und Musik kommt? Seht selbst! Michael Jackson wäre wahrscheinlich stolz auf diese Tanzeinlage.


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