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Matti Peters

Frühstücknsews: Tuchel-Ansage für Neymar, Müller vor Bayern-Abschied?


Thomas Tuchel hat sich Superstar Neymar vorgeknöpft, der FC Barcelona steht beim FC Liverpool massiv in der Kreide und Bayerns Thomas Müller erwägt offenbar einen Abschied aus München.

Barça steht bei den Reds massiv in der Schuld

Der FC Barcelona hat für die Verpflichtung von Philippe Coutinho im Januar 2018 bislang lediglich knapp ein Drittel der vereinbarten Ablösesumme in Höhe von 145 Millionen Euro (exklusive Boni) an den FC Liverpool gezahlt und schuldet dem Champions-League-Sieger noch 94,6 Millionen Euro.

Dies geht aus dem jährlichen Finanzbericht der Blaugrana hervor. Wie die spanische Sportzeitung ‚AS‘ berichtet, sollen nun 27,9 Millionen Euro kurzfristig und weitere 66,7 Millionen Euro auf lange Sicht bezahlt werden. Vielleicht kann sich der FC Bayern ja in diesem Finanzierungsplan einklinken, sofern der Brasilianer in München zu überzeugen weiß.


Ur-Bayer vor Abschied aus München?

Dass Thomas Müller aktuell beim FC Bayern nur Kurzeinsätze bekommt und daher keine Freudensprünge macht, ist allgemein bekannt. Wie die ‚Bild‘ am Dienstag berichtete, erwägt der Ur-Bayer nun offenbar einen Wechsel, sollte sich die Lage nicht verbessern.

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Es ist wohl die schwierigste Zeit für den Weltmeister von 2014. Gegenüber ‚Sky‘ erklärte Bayern-Coach Niko Kovač vor dem Spiel gegen Hoffenheim vielsagend: „Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit seine Minuten bekommen.“ Müller hatte wenig später „Nothing to say“, wie der Engländer sagen würde.

Kein Kommentar in der Öffentlichkeit abzugeben war wohl vermutlich die bessere Variante. Er soll daher der ‚Bild‘ zufolge das Gespräch mit anderen Führungsspielern gesucht haben. Ein Abschied einer der größten Identifikationsfiguren der Münchner wäre ein absoluter Paukenschlag.


Tuchel nimmt sich Neymar zur Brust

Nach dem Wechseltheater um Superstar Neymar suchte PSG-Trainer Thomas Tuchel das Gespräch mit dem Brasilianer. Lange hatte der 46-Jährige zu diesem Thema geschwiegen. Gegenüber ‚beIN Sports‘ gab er nun einen Einblick in den Tenor der besagten Unterhaltung:

„Als das alles zu Ende war, sagte ich ihm: ‚Du denkst, das Schwerste liegt hinter dir. Aber du hast es jetzt mit mir zu tun, und ich werde dich hart rannehmen“, so Tuchel über die Zeit nach dem Schließen des Transferfensters Anfang September.

Mittlerweile sei die Sache geklärt. Viel Einfluß konnten die beiden so oder so nicht nehmen: „Wir haben es beide akzeptiert, dass es nicht an uns liegt und dass das keine Auswirkungen auf unsere Beziehung haben sollte“, so Tuchel. „Denn es war wahrscheinlich, dass wir weiter zusammenarbeiten, und dann wäre es dumm gewesen, wenn das einen Effekt auf unser Verhältnis gehabt hätte.“ Zuckerbrot und Peitsche nannte sich das Prinzip wohl früher.


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Die Partie zwischen Atlético Madrid und Lokomotive Moskau ist zwar schon ein paar Tage her, aber so eine hervorragende Teamarbeit und Disziplin kann man nicht oft genug in den Fokus rücken.


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