Onefootball
Niklas Levinsohn

Früher Pauli, heute HSV? Zambrano könnte der neue Abwehrchef werden


Um den Kader tauglich für die Mission Wiederaufstieg zu machen, fahndet der HSV noch nach Verstärkungen. Auch in der Defensive.

Einst spielte Carlos Zambrano zwei Jahre lang für den FC St. Pauli, inzwischen steht der Peruaner bei Dynamo Kiew unter Vertrag, kickte zuletzt aber auf Leihbasis in Basel. Dass er in der Ukraine nicht glücklich ist, daraus macht der Innenverteidiger keinen Hehl. „Ich fühle mich in Kiew wegen einiger Probleme, die wir in der Mannschaft hatten, nicht wohl“, erklärte er der peruanischen Zeitung ‚El Comercio‘.

Am liebsten würde Zambrano wohl nach Deutschland zurückkehren, soll laut ‚MoPo‘ schon im Vorjahr Thema beim HSV gewesen sein. Am Ende sei der Wechsel angeblich am Geld gescheitert. Diese Hürde könnte nun genommen werden, denn der neue starke Mann Jonas Boldt will das Spardiktat lockern, um die Chancen auf den Aufstieg zu erhöhen.

Und auch der 30-Jährige scheint nach wie vor nicht abgeneigt zu sein, als Rothose nach Hamburg zurückzukehren. Wie die Zeitung unter Berufung auf das Umfeld Zambranos schreibt, locke ihn die Herausforderung, mit dem HSV in die Bundesliga zurückzukehren. Mit einem Jahr Verspätung könnte dieser Deal also doch noch über die Bühne gehen.