Onefootball
Niklas Levinsohn

Fredi Bobic sorgt sich um die Gesundheit von Werder-Coach Kohfeldt


Vor dem Duell mit dem SV Werder Bremen hat sich Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic zur Arbeit von Florian Kohfeldt geäußert.

Wie viele andere externe Beobachter auch, ist Bobic von Kohfeldts Arbeit bei den Grünweißen durchaus angetan. Gegenüber dem ‚Weser-Kurier‘ attestierte der Frankfurter Kaderplaner dem Werder-Coach, „unheimlich erfrischend für die Liga“ zu sein. Der 36-Jährige sei ein „großer Motivator“, der zudem „sehr authentisch“ in seiner Arbeitsweise wirke. Man nehme ihm seine Identifikation mit Bremen ab.

Bobic wäre jedoch nicht Bobic, wenn er nicht noch eine kritische Anmerkung parat gehabt hätte. Diese zielte auf Kohfeldts Gebaren an der Seitenlinie ab, das der starke Mann der SGE für seinen Geschmack als „etwas zu emotional“ beschrieb. Bobic dachte dabei sogar an die Gesundheit des Bremer Übungsleiters, wie er erklärte: „Wenn er den Job 20, 30 Jahre machen möchte, muss er aufpassen, dass er mit der Art nicht nach fünf Jahren fertig ist. Körperlich fertig, für das Herz ist das nicht gut.“

Bei aller Emotionalität wirkt Kohfeldt nun allerdings nicht unbedingt wilder an der Seitenlinie als es ein Jürgen Klopp in seiner Trainerkarriere die meiste Zeit war und heute hin und wieder immer noch ist. Und dem Liverpool-Coach scheint es auch mit seinen 52 Jahren nach wie vor gut zu gehen. Also, ernsthafte Besorgtheit von Bobic oder einfach nur ein kleines Psychospielchen vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntagabend?