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Niklas Levinsohn

FCK-Fan muss nach Messerwurf ins Gefängnis


Der 23-jährige Täter hatte Berufung gegen das erste Urteil eingelegt. Heute wurde dieses jedoch vom Landgericht Kaiserslautern in weiten Teilen bestätigt.

Worum geht es? Im August 2017 hat der Beschuldigte ein aufgeklapptes Klappmesser von der Westtribüne des Fritz-Walter-Stadions in Richtung des Sicherheitspersonals am Spielfeldrand geworfen. Dabei verfehlte er den Kopf einer Ordnerin nur knapp. Wie die ‚Rheinpfalz‘ berichtet, hatte der Mann, der Frust über die Partie gegen Darmstadt als Motiv nannte, die Tat bereits in erster Instanz zugegeben und sich bei der betroffenen Ordnerin entschuldigt.

Dennoch ging der 23-Jährige gegen die nicht auf Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe in Berufung. Laut der Zeitung wurde das erste Urteil des Amtsgerichts heute allerdings vom Landgericht Kaiserslautern überwiegend bestätigt. Lediglich das Strafmaß wurde auf ein Jahr und drei Monate herabgesetzt. Grund für die Ablehnung einer Bewährungsstrafe ist wohl, dass der Täter schon einmal wegen Körperverletzung verurteilt worden ist.