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Jan Schultz

EM-Quali: Italien löst EM-Ticket, Spanien stolpert spÀt


Auch am Samstag standen wieder EM-Qualifikationsspiele an. Die Italiener lösten dabei vorzeitig ihr EM-Ticket, die Spanier verpassten ihres nur knapp. DĂ€nemark machte indes einen großen Schritt.

Italien – Griechenland 2:0 (0:0)

Die Griechen spielten in Rom typisch italienisch: sie standen sehr tief und warteten ab. Damit taten sich die Hausherren lange Zeit schwer. So musste im zweiten Durchgang ein Elfmeter her, den die GĂ€ste mit einem unnötigen Handspiel herschenkten. Jorginho ließ sich nicht zweimal bitten und brachte die Squadra Azzurra auf die Siegerstraße.

Federico Bernardeschi löste eine Viertelstunde spĂ€ter endgĂŒltig das EM-Ticket. Die Italiener sind damit nach Belgien als zweite Nation sicher bei der Endrunde dabei.

Tore: 1:0 Jorginho (Elfmeter, 63.), 2:0 Bernardeschi (78.)


Norwegen – Spanien 1:1 (0:0)

Die Spanier taten sich im ersten Durchgang trotz des vielen Ballbesitzes sehr schwer, die Hausherren hatten sogar die deutlich gefĂ€hrlicheren Aktionen. Direkt nach dem Seitenwechsel schlugen die Iberer aber mit ihrem ersten Schuss aufs Tor zu – auch weil Herthas Rune Jarstein keine optimale Figur abgab.

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Weil Fabian in der Folge nur zweimal Aluminium traf, blieb es spannend. Die Skandinavier agierten weiterhin mutig, wurden noch einmal gefĂ€hrlich – und belohnten sich. Kepa verursachte in der Nachspielzeit einen Elfmeter, den Joshua King zum verdienten Ausgleich verwandelte. Mit einem Sieg wĂ€re Spanien schon sicher qualifiziert gewesen, so mĂŒssen sich die Iberer noch gedulden.

Tore: 0:1 Saul (47.), King (Elfmeter, 90.+4)


DĂ€nemark – Schweiz 1:0 (0:0)

In einer spielerisch ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die GĂ€ste aus den Alpen die besseren Chancen. Kasper Schmeichel reagierte gegen Granit Xhaka und Admir Mehmedi aber hervorragend. Auch im zweiten Durchgang hatten die GĂ€ste, die als Tabellendritter angereist waren, die besseren Gelegenheiten.

Die Eidgenossen nutzten ihre Chancen aber nicht – und so bewahrheitete sich mal wieder eine alte Fußballweisheit: Der Leipziger Yussuf Poulsen besorgte auf der anderen Seite nach einem feinen Spielzug das schmeichelhafte 1:0. Dieses hielt der ĂŒberragende Schmeichel in der Nachspielzeit mit einer sensationellen Parade fest.

Tore: 1:0 Poulsen (85.)