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Niklas Levinsohn

Druck gehört für FCA-Coach Martin Schmidt zum Geschäft dazu


Als Tabellenvierzehnter befindet sich der FC Augsburg aktuell durchaus in einer prekären Lage. Und am Samstag ist auch noch der FC Bayern München zu Gast.

Nicht gerade eine Partie, in der man mit einem entspannten Heimsieg planen kann. Augsburgs Coach Martin Schmidt scheint ohnehin bereits maximal einen Zähler ins Auge gefasst zu haben. „Am Anfang steht es 0:0, um diesen Punkt müssen wir kämpfen“, erklärte der Schweizer den vereinseigenen Medien. Um gegen die Bayern eine Chance zu haben, müsse man es schaffen, „der Mannschaft den Respekt vor einem großen Gegner zu nehmen“.

Setzen sich die favorisierten Münchner in Augsburg durch, droht schlimmstenfalls der Absturz auf den vorletzten Platz. Spätestens dann dürfte es auch für Schmidt ungemütlich werden, der von einigen Anhängern schon länger mit Skepsis betrachtet wird. „Es ist legitim, dass die Fans kritisch sind. Die Frage ist, welcher Trainer nicht unter Druck steht. Es gibt immer schwierige Phasen, davon muss man sich aber als Trainer, als Team und als Verein lösen“, wiegelte der 52-Jährige jedoch ab.

Ob diese Ansicht bei ausbleibendem sportlichen Erfolg auch von den Entscheidungsträgern beim FCA geteilt wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt.