Die Insel lockt: Was macht Füllkrug?

Onefootball Louis Richter

Niclas Füllkrugs 14 Saisontore hatten ihren Anteil an der größtenteils ruhigen Saison von Hannover 96. Sie könnten aber auch einen Haken für die Niedersachsen haben.

Denn die Leistungen sorgten auch dafür, dass diverse englische Klubs ein Auge auf den gebürtigen Hannoveraner geworfen haben. Namentlich: Newcastle United, Leicester City und der FC Watford. Füllkrug sagte der „Bild“ nun: „Ja, ich bin schon der Spielertyp, der dort hin passt.“

Geht’s für ihn also auf die Insel? Nicht unbedingt: „Ich sehe mich in Deutschland, das muss ich ganz klar sagen“, fügte er an.

Auch 96-Präsident Martin Kind schob dem Wechsel erstmal einen Riegel vor: „Füllkrug hat keine Ausstiegsklausel. Daher macht es keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen. Er ist erst mal unverkäuflich.“ Ist er das aber auch noch, wenn die Engländer hohe Summen bieten würde?

Das steht genauso auf einem anderen Blatt, wie die Frage, ob die Teams dafür überhaupt bereit wären. Denn Füllkrug hat bislang „nur“ eine gute Bundesligasaison auf seiner Visitenkarte stehen, noch konnte er nicht beweisen, ob er die jüngsten Leistungen auch nachhaltig bestätigen kann.

Kind sagt deshalb auch: „Wenn man einen Füllkrug abgeben würde, für acht oder zehn Millionen, dann bräuchte man ja auch Ersatz und würde vielleicht mehr ausgeben müssen als man einnimmt. Das macht keinen Sinn. Wir planen mit ihm.“