DFB: Koch denkt bei Regionalliga-Reform eine Reduzierung an

Onefootball Emilie Rauschütz

DFB-Vizepräsident Rainer Koch denkt an, vier Viertliga-Staffeln als Lösung zum Aufstiegsproblem der Regionalligen zu machen. Eine strikte geographische Einteilung soll es dabei aber nicht geben.

„Die Regionen sind unterschiedlich besiedelt, deshalb ist auch die Anzahl der Vereine unterschiedlich. Eine solche Variante wäre sehr ungerecht“, sagte Rainer Koch dem „Kicker“Statt also streng geographisch zu teilen, könnten Vereine aus Sachsen und Thüringen in der Regionalliga Bayern antreten. Klubs aus der Nordostliga würden dann in der Nord-Regionalliga ein neues Zuhause finden.

„Die Dritt- und Viertligisten des Nordostdeutschen-Fußballverbandes erkennen zunehmend, dass dies die einzige Lösung wäre“, verteidigte Koch seine Idee. Folglich gäbe es dann vier Auf- und Absteiger, diese Variante soll für viele Drittligisten ein akzeptabler Kompromiss sein.

Am 8. Dezember soll endgültig über die Aufstiegsregelung entschieden werden. „Endgültig“, aber vielleicht nur bis 2022 – denn dann verhandelt der DFB mit der DFL einen neuen Grundlagenvertrag und dabei könnte es auch in dieser Causa eine neue Lösung geben.