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Helge Wohltmann

Der Berliner Senat bietet Hertha neuen Stadion-Standort an


Hertha BSC will bis 2025 in einem neuen Stadion spielen. Der Berliner Senat macht dem Klub nun ein Angebot, doch der Zeitplan wäre damit nicht einzuhalten.

Wie die ‚BZ‘ und der ‚rbb‘ berichten, dass der Senat dem Bundesligisten angeboten habe, sein neues Stadion auf dem Gelände des alten Flughafens Berlin Tegel zu bauen. Martin Pallgen, der Sprecher von Sport- und Innensenator Andreas Geisel, habe das dem ‚rbb‘ gegenüber bestätigt, so der öffentlich-rechtliche Sender auf seiner Webseite.

Nach der Schließung des Flughafens sei eine Bebauung mit einem neuen Stadion durchaus denkbar. Eine Grünfläche im nördlichen Bereich des Flughafens komme in Frage, die Einzelheiten müssten allerdings noch geprüft werden. Das größte Problem: Hertha könnte nicht vor der Saison 2027/28, vielleicht sogar erst später aus dem Olympiastadion ausziehen. Vor allem: Die Alte Dame wäre plötzlich von der Fertigstellung des Pannenflughafens BER abhängig, kein besonders schönes Szenario.

SPD-Sportpolitiker Dennis Buchner stellte in der ‚BZ‘ fest, dass es der einzige Ort innerhalb von Berlin sei, wo es keine Probleme mit Anwohnern gebe. Daran war unter anderem auch der Bau eines reinen Fußball-Stadions im Olympiapark gescheitert.

Hertha reagierte mit einem Statement auf den Vorschlag: Man freue sich darüber und sehe es als positives Zeichen. „Gemeinsam mit den Beteiligten auf Seiten des Senats werden wir die Idee, auf dem Gelände des Flughafens Tegel eine Arena in der entsprechenden Größe zu errichten, gerne ernsthaft prüfen.“