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Das sind die Top- und Flop-Transfers der Bundesliga-Saison 2019/20


Noch ist der Transfersommer nicht komplett gelaufen, vor dem Bundesliga-Start nennen unsere Redakteure aber schon einmal den jeweils besten und schlechtesten Transfer des Sommers.

Jan Schultz

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Top: Breel Embolo (Borussia Mönchengladbach). In Gelsenkirchen hielt der Schweizer dem Druck nicht stand, der Rekordeinkauf zu sein – Verletzungen taten dabei ihr Übriges. In Gladbach hat er nun andere Bedingungen und vor allem einen offensiv denkenden Trainer. Unter dem zeigt er endlich, was er kann.

Flop: Christian Gentner (Union Berlin). Der Mann ist 33 Jahre alt, zuletzt zweimal mit dem VfB abgestiegen und war dabei stets einer der Hauptprotagonisten. Kein Wunder, dass ihn viele Stuttgarter als Symbol des Niedergangs sehen. Überraschend hingegen ist, dass sich die Köpenicker über die Verpflichtung des Routiniers freuen. Immerhin aber kam er ablösefrei.


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Matti Peters

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Top: Mats Hummels (Borussia Dortmund). Von all den Transfers, die der BVB in diesem Sommer getätigt hat, sticht der Routinier heraus, weil er das entscheidende Puzzle-Teil für eine unerfahrene Mannschaft in schwarz-gelb sein könnte. Bayern München wird diese Entscheidung eher früher als später bereuen.

Flop: Benito Raman (FC Schalke 04). Der Schritt für den jungen Belgier kommt wohl etwas zu früh. Nach einem guten Jahr bei der Fortuna wird ihm das gewöhnungsbedürftige Umfeld auf Schalke nicht die nötige Entwicklungszeit gestatten und sein aufgebautes Selbstbewusstsein erschüttern.


Erik Schmidt

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Top: Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen). Dieser Deal passt wie die Faust auf’s Auge! Einer der feinsten Fußballer der Bundesliga wird die Leverkusener Angriffskunst noch einmal bereichern und an der Seite von Kai Havertz in die Nationalmannschaft zurückkehren.

Flop: Niclas Füllkrug (Werder Bremen). Der Rückkehrer wird als Sturmkante nicht wirklich gebraucht. Zum einen präferiert Florian Kohfeldt eine falsche Neun, zum anderen gibt es immer noch Claudio Pizarro. Dazu hat Füllkrug bereits seinen dritten Knorpelschaden hinter sich.


Niklas Levinsohn

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Top: Ozan Kabak (FC Schalke 04). Wenn der Junge nicht irgendwann für mindestens 40 Millionen Euro nach München oder England wechselt, dann muss ich mein Verhältnis zur Realität überdenken.

Flop: Benjamin Pavard (FC Bayern München). Weder im Zentrum noch auf der defensiven Außenbahn wird Platz für den Weltmeister von 2018 sein. 35 Millionen Euro für einen Back-up? Das erscheint mir dann doch ein bisschen teuer.


Tobias Herrmann

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Top: Moussa Diaby wird bei Leverkusen voll einschlagen.

Flop: Ozan Kabak, weil der schon mit Stuttgart abgestiegen ist.


Helge Wohltmann

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Top: Julian Brandt (BVB). Einen Spieler dieser Qualität für 25 Millionen Euro zu bekommen, ist fast schon unverschämt.

Flop: Schalke hat noch jeden geschafft. Benito Raman hat deshalb beste Voraussetzungen, Transfer-Flop des Jahres zu werden.


Benni Kuhlhoff

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Top: Julian Brandt (BVB). Ich schließe mich Helge an. Dass Julian Brandt für 25 Millionen zum BVB geht, sollte eine Ohrfeige für jeden halbwegs ambitionierten Verein in Europa sein. Brandt ist die Zukunft auf dem Flügel. Und wer war noch mal der deutsche Verein, der dringend Flügelspieler suchte?

Flop: Mats Hummels (BVB). Hummels ist noch immer ein sehr guter Bundesliga-Verteidiger und wird das Team nach vorne bringen können. Aber er wird nicht die Rolle spielen, die der BVB sich vielleicht erhofft. Denn schon die vergangenen Spielzeiten haben gezeigt, dass Hummels in engen Situationen und unter Stress genug Probleme mit seinem Spiel hat, als dass er auch noch jüngere Spieler mitreißen und beruhigen könnte.