Onefootball
Niklas Levinsohn

Das Selbstbild des FC Barcelona befindet sich im Wandel


Wer einmal beim FC Barcelona gelandet ist, der will dort eigentlich nicht wieder weg. Gerät dieser alte Grundsatz ins Wanken?

Als Neymar Brasilien verließ, um sich dem FC Barcelona anzuschließen, gingen die meisten Beobachter davon aus, dass der Superstar eine neue Ära bei den Katalanen prägen würde. Stattdessen wechselte er vor zwei Jahren zu Paris Saint-Germain. Die Blaugrana sind nicht mehr zwingend der finale Schritt auf der Karriereleiter eines Profis und das wissen sie inzwischen auch selbst.

„Wir haben aufgehört, die letzte Station für Spieler zu sein – ein Ort, an dem Spieler nicht mehr gehen. Es muss Rotation geben“, erklärte Vizepräsident Jordi Cardoner im Interview mit der ‚Mundo Deportivo‘. Zwar sei der amtierende spanische Meister nicht auf Spielerverkäufe angewiesen, aber sie befinden sich eben im Rahmen des möglichen. Nicht nur, wenn der betreffende Kicker nicht überzeugt.

Für den Funktionär ist der Schluss, den der FC Barcelona als Verein aus dieser Entwicklung ziehen muss, klar: „Wir brauchen neue Talente.“ Mit Ansu Fati ist der Anfang auf jeden Fall auf vielversprechende Art und Weise gemacht worden.