Onefootball
Niklas Levinsohn

Das sagt Skovs Nationaltrainer zu seiner neuen Position


Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde Robert Skov von Hoffenheim-Coach Alfred Schreuder als Linksverteidiger eingesetzt. Ein Positionswechsel, der nicht unbemerkt geblieben ist.

In Dänemark kennen sie Robert Skov noch als 29-Tore-Mann, der für den FC Kopenhagen in der Vorsaison regelmäßig in Manier eines Arjen Robben getroffen hatte: Von rechts in die Mitte ziehen und dann mit dem starken linken Fuß den Torabschluss suchen. Drum staunen sie im Norden nicht schlecht darüber, dass der 23-Jährige für die TSG 1899 Hoffenheim plötzlich als Linksverteidiger aufläuft. Das gilt wohl auch für den dänischen Nationaltrainer Åge Hareide.

Der Norweger kommentierte die Umfunktionierung Skovs jedoch gegenüber dem dänischen Portal ‚tipsbladet.dk‘ diplomatisch: „Wie die Klubs ihre Spieler einsetzen, ist ihre Sache. Da mische ich mich nicht ein.“ Nichtsdestotrotz möchte der 66-Jährige den Kontakt in den Kraichgau suchen. „Ich habe vor mit dem Trainer (Alfred Schreuder, d. Red.) und Robert zu sprechen, denn ich habe natürlich ein Auge darauf, wie sich unsere Spieler entwickeln“, so Hareide weiter.

Bleibt eben noch die Frage, ob Skov mit der Perspektive als Verteidiger wirklich glücklich ist. Der neue Arjen Robben der Bundesliga kann er so jedenfalls nicht werden.