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Niklas Levinsohn

Darum hat Schalke sich die richtige Saison für eine Krise ausgesucht


Der FC Schalke 04 spielt wohl eine der schlechtesten Saisons seiner Vereinsgeschichte. Königsblau hat dabei jedoch Glück im Unglück.

Im Pokal zuhause gegen Bremen ausgeschieden, in der Champions League von Manchester City vorgeführt und in der Bundesliga nur Tabellenfünfzehnter. In Gelsenkirchen wird man froh sein, wenn diese Horror-Saison im Mai eine Ende nimmt. Doch inmitten dieser sportlichen Talfahrt sollte auch auf Schalke gelten: Always Look On The Bright Side Of Life.

Wenn man sich einmal die zurückliegenden Bundesliga-Spielzeiten anschaut, gelangt man nämlich zu der Feststellung, dass alles noch sehr viel schlimmer hätte kommen können. Die 27 Punkte, die S04 bislang eingespielt hat, hätten in den letzten fünf Saisons nämlich nur einmal gereicht, um zum jetzigen Zeitpunkt außerhalb der (potenziellen) Abstiegszone zu stehen.

2014/15 wäre Schalke ebenfalls Fünfzehnter gewesen, allerdings nur aufgrund des besseren Torverhältnisses als der SC Paderborn. Die Luxussituation, mit nur 27 Zählern sechs Punkte über dem Relegationsplatz zu thronen, ist ohnehin einmalig. Stuttgart, Nürnberg und Hannover sei Dank.