Onefootball
Niklas Levinsohn

Darum hat Hannes Wolf keine Lust, laut zu werden


Manche Trainer fahren nach Niederlagen gerne auch mal vor den Mikrofonen aus der Haut. HSV-Coach Hannes Wolf hält davon wenig.

Noch stehen die Rothosen zwar auf einem direkten Aufstiegsplatz, aber die Tabellensituation könnte sich deutlich komfortabler gestalten, wären da nicht die bitteren Pleiten gegen Regensburg (1:2) und Darmstadt (2:3) gewesen. Beide Male verspielte der HSV eine Führung.

Trainer Hannes Wolf nervten die Niederlagen auch, anmerken ließ er sich das aber zumindest nicht im Tonfall. „Es hilft nichts, wenn wir hier wild werden. Wir müssen auf die richtigen Sachen Wert legen und den richtigen Ton treffen. Ich versuche nur Sachen zu machen, die auch helfen“, zitiert die ‚MoPo‘ den 37-Jährigen.

Dass die Probleme in Hamburg unter den Teppich gekehrt werden, muss allerdings niemand befürchten. Wolf weiter: „Nach innen sprechen wir die Sachen sehr deutlich an, nach außen braucht so ein Verein eine gewisse Ruhe. Die versuche ich dann auch auszustrahlen.“ Bleibt aus Sicht des HSV zu hoffen, dass so viel Selbstbeherrschung am Ende auch sportlich mit dem Wiederaufstieg belohnt wird.