„Darauf lässt sich aufbauen“: SVW-Reaktionen zum Rückrundenauftakt

Onefootball Konstantin Keller

War das Glas nach dem Unentschieden zum Rückrundenauftakt gegen die TSG Hoffenheim nun halb voll oder halb leer? Im Bremer Lager war man sich nicht ganz einig, blickte gleichzeitig aber schon voraus.

Während Trainer Florian Kohfeldt konstatierte, das Glas sei „am Ende des Tages halb leer. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und hatten heute auch die Chance dazu“, erklärte Florian Kainz: „Wir sind mit dem Punkt zufrieden, weil wir in Rückstand lagen. In Hälfte eins hat Hoffenheim uns ziemlich reingedrängt, in Hälfte zwei haben wir es dann besser gemacht. Deswegen ist das Ergebnis in meinen Augen gerecht.“

Auch Kapitän Zlatko Junuzović erklärte bei „Sky“: „Wir sind schwer reingekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann aggressiver und besser. Am Ende denke ich, dass der Punkt in Ordnung geht. Darauf können wir aufbauen.“

Frank Baumann blickte indes schon auf die nächste, höchst anspruchsvolle Aufgabe bei Bayern München voraus. „Das kann Mut machen. Wir wissen, dass wir in der nächsten Woche ein sehr schweres Spiel haben, in dem Mut erforderlich ist, um dort zu bestehen. Auf der Leistung der zweiten Halbzeit lässt sich aufbauen. Nichtsdestotrotz hätten wir uns drei Punkte gewünscht.“

Immerhin: Stand jetzt hat Werder im Abstiegskampf zumindest einen Punkt auf den ewigen Nordrivalen aus Hamburg sowie Schlusslicht Köln gutgemacht.